Letztes Update:
20200519144319
Die Wut der Anwohner an der deutsch-luxemburgischen Grenze über das unilaterale Einreiseverbot für Luxemburger ebbt nicht ab: Protest an der Brücke in Grevenmacher am Mittwochnachmittag um 17 Uhr.
Protest gegen die Schließung an der deutsch-luxemburgischen Grenze in Gervenmacher.

Corona-Nothilfe: Vereinte Nationen verdreifachen Milliardenbedarf

05:04
07.05.2020
Die Vereinten Nationen brauchen für die Versorgung der durch die Corona-Krise schwer getroffenen ärmsten Menschen der Welt weitere Milliardenbeträge. Sie haben den nötigen Betrag seit dem Spendenaufruf im März mehr als verdreifacht. Um Millionen Menschen vor Hungersnöten zu bewahren, sind nach neuen Berechnungen jetzt 6,7 Milliarden Dollar nötig (6,2 Mrd Euro).
Solche Nothilfe sei im Interesse aller Länder, sagte UN-Nothilfekoordinator Mark Lowcock der Deutschen Presse-Agentur. Im Nahen Osten und in der Sahel-Zone in Afrika gebe es bereits Anzeichen für wachsende Terroraktivitäten, sagte er. Zudem sei Armut ein Treiber der Migration. Insgesamt sollen 63 Länder unterstützt werden, darunter neu die Philippinen und Pakistan.
Den Gesamtbedarf, um die bedürftigsten Menschen vor den schlimmsten Folgen der Coronavirus-Pandemie zu schützen, schätzt Lowcock auf 90 Milliarden Dollar. 

dpa

Über 600 Corona-Tote in Brasilien in 24 Stunden

05:00
07.05.2020
Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus steigt in Brasilien immer schneller an. Den Daten des Gesundheitsministeriums vom Mittwoch zufolge wurden erstmals mehr als 600 Corona-Tote innerhalb von 24 Stunden registriert.
Demnach lag die Zahl der Gestorbenen „am schlimmsten Tag“, wie das Portal „G1“ schrieb, zwischen Dienstag und Mittwoch bei 615. Das ist die höchste Zahl für diesen Zeitraum seit Beginn der Covid-19-Pandemie. Insgesamt sind in Brasilien nach offiziellen Angaben bislang 8536 Menschen im Zusammenhang mit dem Virus gestorben. 125 218 Infizierte wurden inzwischen registriert.
Nach den Daten der Johns-Hopkins-Universität in den Vereinigten Staaten liegt Brasilien in absoluten Zahlen damit nun auf Platz sechs der am schwersten betroffenen Länder weltweit. Die Dunkelziffer der Infizierten dürfte unter anderem aufgrund fehlender Tests und noch nicht ausgewerteter Laborergebnisse noch weit höher liegen.

dpa