Mitten in der schweren Corona-Wirtschaftskrise legt die EU-Kommission am Mittwoch ihre Konjunkturprognose vor. Erwartet werden Annahmen zum Bruttoinlandsprodukt, zur Inflation und zur Arbeitslosigkeit in der Eurozone und der gesamten Europäischen Union. EU-Wirtschaftskommissar Paolo Gentiloni wird die Zahlen präsentieren.
Weil wegen der Corona-Beschränkungen wochenlang Fabriken stillstanden, der Welthandel eingeschränkt und Läden geschlossen waren, häufen sich dramatische Vorhersagen. Die EZB warnte vor einem Einbruch der Konjunktur in der Eurozone um bis zu 15 Prozent. Kommissionsvize Valdis Dombrovskis sagte zuletzt, für die EU insgesamt sei ein Minus von fünf bis zehn Prozent zu erwarten. Befürchtet wird nach den Worten von Sozialkommissar Nicolas Schmit auch ein drastischer Anstieg der Arbeitslosigkeit.