Kot-Stichproben aus der Kanalisation sollen einem israelischen Forscherteam zufolge als eine Art Frühwarnsystem für neue Corona-Ausbrüche dienen können.
Während der jüngsten Corona-Krise habe man bereits landesweit punktuell das Abwassersystem untersucht, sagte Biotechnologe Ariel Kushmaro von der Universität Ben Gurion in Beerscheva am Dienstag. Die Wissenschaftler hätten dabei mit dem Nachweis des Coronavirus aus menschlichen Fäkalien dokumentiert, in welchen Vierteln es besonders viele Erkrankungen gegeben habe.
Die Untersuchungen könnten als „Frühwarnsystem gegen eine zweite Infektionswelle“ dienen, sagte Kushmaro. Landesweit würden Stichproben aus der Kanalisation entnommen,
bei minus 80 Grad gefroren und dann im Labor untersucht.
Teddy Jaans