Die Gewerkschaft OGBL fordert weitere Maßnahmen, um die Folgen der Corona-Krise für Arbeitnehmer abzumildern. Vertreter der Arbeitnehmer, der Arbeitgeber und der Regierung sollten sich im Rahmen einer "tripartite nationale" an einen Tisch setzen, um darüber zu sprechen, wie der Verlust von Arbeitsplätzen vermieden werden kann.
Dem OGBL zufolge sollten Unternehmen während der Krise keine Mitarbeiter entlassen dürfen, sofern sie von besonderen Maßnahmen im Zusammenhang mit der Epidemie profitieren. Unternehmen, die auf Kurzarbeit umgeschaltet haben, dürfen ohnehin keine Entlassungen aussprechen.
Die Regierung handle jedenfalls richtig, wenn sie Unternehmen in finanziellen Schwierigkeiten mit einer Aussetzung der Steuer- und Sozialabgaben entgegen komme, so der OGBL in einem
Communiqué.
Jörg Tschürtz