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20200519144319

Deutsche Grenzregion: Nur wenige Corona-Verstöße - Straßen wegen schlechten Wetters leer

15:24
02.05.2020
Angesichts des schlechten Wetters haben Ordnungskräfte in Rheinland-Pfalz und dem Saarland am Samstag nur wenige Verstöße gegen das Kontaktverbot in der Corona-Pandemie registriert. Bei Regen und Temperaturen von neun bis 14 Grad verschlug es vergleichsweise wenige Menschen ins Freie. Es sei alles ruhig, Hauptgrund sei das Wetter, sagte ein Sprecher der Polizei in Mainz. Auch die Polizei-Dienststellen in Trier, Koblenz und Saarbrücken meldeten keine größeren Einsätze wegen des Kontaktverbots.

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Infizierte Katze lebte mit Corona-Patienten zusammen

15:12
02.05.2020
Französische Forscher haben eine Coronavirus-Infektion bei einer Katze nachgewiesen. Das Haustier aus dem Großraum Paris habe Atem- und Verdauungsbeschwerden gehabt, berichteten französische Medien am Samstag. Die nationale Veterinärschule in Alfort bei Paris teilte mit, es seien rund 10 Tiere auf das auf Sars-CoV-2 getestet worden. Die Katze habe mit einem an Covid-19 erkrankten Menschen zusammengelebt.

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Nach 48 Tagen: „Hausarrest“ in Spanien für Freizeit gelockert

14:39
02.05.2020
(dpa) - Die strenge Ausgangssperre zur Eindämmung der Corona-Pandemie ist in Spanien nach knapp sieben Wochen erstmals für Freizeitaktivitäten gelockert worden. Die Bürger des von der Krise besonders schwer betroffenen Landes durften am Samstag aus dem Haus, um spazieren zu gehen oder im Freien etwas Sport zu treiben. Strandpromenaden wie das Paseo Marítimo in Barcelona füllten sich schon am frühen Morgen mit Radfahrern, Joggern und Spaziergängern. In Madrid sah man vor allem auf den Avenues wie der Gran Vía oder dem Paseo de la Castellana sehr viele Menschen.

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Wegen der Pandemie: Virtuelles Weltkriegsgedenken am 8. Mai in Belgien

14:13
02.05.2020
Die Belgier sollen am 8. Mai mit einem „nationalen Moment der Erinnerung“ um 23.01 Uhr das Ende des Zweiten Weltkriegs vor 75 Jahren begehen. Das War Heritage Institute in Brüssel rief die Bürger auf, Bilder des privaten Gedenkens an Gefallene und Verschleppte auf die Facebook-Seite der Institution zu stellen, die das Weltkriegsgedenken in Belgien koordiniert.

Ursprünglich sollten große öffentliche Gedenkfeiern an die Befreiung Belgiens vor 75 Jahren erinnern. Doch wegen der Coronavirus-Pandemie sei alles abgesagt worden, schreibt das Institut auf seiner Webseite. „Die nötige Beschränkung unserer Freiheit in diesen schwierigen Zeiten unterstreicht die Bedeutung der Freiheit“, heißt es weiter. Auch müsse man sich besonders jetzt vor Augen führen, was es heiße, Zeit mit geliebten Menschen zu verbringen. Umso wichtiger sei ein Moment des Gedenkens am 8. Mai.

Belgien hatte mit den Erinnerungsfeiern zur Schlussphase des Zweiten Weltkriegs bereits im vergangenen Jahr begonnen. Die deutsche Wehrmacht hatte die Niederlande, Belgien und Luxemburg im Mai 1940 angegriffen und binnen weniger Tage zur Kapitulation gezwungen. Das Land wurde nach der Landung der Alliierten in der Normandie 1944 in mehreren Etappen befreit.

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