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20200519144319

Deutschland:10,1 Millionen in Kurzarbeit

08:03
30.04.2020
Die deutschen Unternehmen haben in der Corona-Krise bis zum 26. April für 10,1 Millionen Menschen Kurzarbeit angemeldet. Diesen Rekordwert gab die Bundesagentur für Arbeit am Donnerstag in Nürnberg bekannt.

Die Zahl der Arbeitslosen stieg im April im Vergleich zum März um 308 000 auf 2,644 Millionen Menschen. Die Arbeitslosenquote erhöhte sich saisonuntypisch um 0,7 Punkte auf 5,8 Prozent.

Teddy Jaans

Auch spanische Wirtschaft bricht ein

07:45
30.04.2020
Spaniens Wirtschaft ist im ersten Quartal infolge der Corona-Krise eingebrochen. In den ersten drei Monaten des Jahres sei das Bruttoinlandsprodukt (BIP) gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 4,1 Prozent geschrumpft, wie das nationale Statistikinstitut am Donnerstag nach einer ersten Schätzung mitteilte. Gegenüber dem Vorquartal lag der Rückgang bei 5,2 Prozent.

Als Grund für den schweren konjunkturellen Rückschlag in der viertgrößten Volkswirtschaft der Eurozone gelten harte Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie.

Teddy Jaans

Stärkster Wirtschaftseinbruch seit 1949 in Frankreich

06:20
30.04.2020
Frankreichs Wirtschaft hat im ersten Quartal wegen den Folgen der Corona-Krise den stärksten Konjunktureinbruch seit mehr als 70 Jahren erlitten. In den ersten drei Monaten des Jahres sei die Wirtschaftsleistung um 5,8 Prozent im Vergleich zum Vorquartal geschrumpft, teilte das nationale Statistikinstitut INSEE am Donnerstag nach einer ersten Schätzung mit.

Der Rückgang des Bruttoinlandsproduktes (BIP) ist laut INSEE der stärkste seit 1949. Das Ausmaß habe auch den Einbruch von 1968 übertroffen, als Streiks die Wirtschaft belastet hatten.

Teddy Jaans

Brüssels Zentrum wird Rad- und Fußgängerzone

06:12
30.04.2020
Vorrang für Fußgänger und Radfahrer: Im Zentrum der belgischen Hauptstadt Brüssel brechen Anfang Mai neue Zeiten an. Das sogenannte Pentagone, der innere Ring der Stadt, wird für mindestens drei Monate zur Rad- und Fußgängerzone. Autos, Straßenbahnen und Busse dürfen von da an nur noch höchstens 20 Kilometer pro Stunde fahren - und müssen Flaneuren und Radlern Vorrang geben. Diese dürfen künftig überall gehen und fahren, auch auf der Straße. Im Pentagone befinden sich unter anderem Teile der historischen Altstadt. Die Straßen sind eng, die Bürgersteige meist schmal.

Am 4. Mai werden in Belgien zugleich die ersten Corona-Beschränkungen gelockert, auch die derzeit geltende Ausgangssperre wird nach und nach aufgehoben. „Wir haben entschieden, die Gelegenheit zu nutzen“, sagte Wafaa Hammich, Sprecherin des Brüsseler Bürgermeisters Philippe Close. Fußgänger und Radfahrer sollten mehr Platz im öffentlichen Raum bekommen und so auch das Abstandsgebot besser einhalten können. Die Entscheidung richte sich nicht gegen Autos. Aber wenn die Brüsseler in den kommenden Wochen wieder das Haus verlassen, sollten sie dazu ermutigt werden, es entweder zu Fuß oder mit dem Fahrrad zu tun.

Teddy Jaans