Nachdem Luxemburg in der vergangenen Woche erste Corona-Maßnahmen gelockert hatte, kam es am Wochenenden zu einem unerwartet hohen Verkehrsaufkommen an der französisch-luxemburgischen Grenze. Die französische Polizei führte am Samstag auf der A31 in Richtung Luxemburg rund 1200 Kontrollen durch, 81 Fahrer konnten keinen triftigen Grund für ihren Ausflug nach Luxemburg angeben.
"Es war uns bewusst, dass die Lothringer versucht sein würden, am Wochenende im Großherzogtum vollzutanken oder Zigaretten zu kaufen. Mit einer so großen Anzahl haben wir allerdings nicht gerechnet. Seit dem Beginn der Corona-Krise haben wir zum ersten Mal eine solche Nachlässigkeit feststellen müssen", so Pierre Bordereau, Grenzpolizist in der Region Grand Est, dem "Républicain Lorrain" gegenüber.