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20200519144319

Spanien startet Corona-Antikörperstudie mit 90.000 Teilnehmern

11:41
27.04.2020
Spanien will mit Hilfe von Antikörpertests in 36.000 Haushalten mit rund 90.000 Bewohnern das wahre Ausmaß des Corona-Ausbruchs im Land abschätzen. Die Testreihe sollte an diesem Montag beginnen und sich über mehrere Wochen hinziehen. Alle Teilnehmer werden zwei verschiedenen Tests unterzogen, die insgesamt drei Mal im Abstand von drei Wochen durchgeführt werden.

Die Studie findet landesweit statt, die Teilnahme ist freiwillig. Die Gesundheitsbehörden hoffen, mit der Analyse auch Informationen über die Übertragung des Virus in Privathaushalten nach sechswöchiger Ausgehsperre zu erhalten.

Am Wochenende hatte bereits Italien angekündigt, ab dem 4. Mai mit Antikörpertests bei zunächst 150.000 Menschen die Dunkelziffer der Corona-Infizierten bestimmen zu wollen. 

Mit solchen Tests können Experten herausfinden, ob ein Mensch bereits mit Sars-CoV-2 infiziert war und dagegen Antikörper im Blut gebildet hat. Auf diese Weise lässt sich der Kontakt mit dem Virus auch bei denjenigen nachweisen, die kaum oder keine Symptome der Krankheit hatten und oftmals gar nichts von ihrer Ansteckung wussten.

Sarah Cames

Beistand für Krebspatienten: Großherzogin Maria Teresa bietet sich als Freiwillige an

10:05
27.04.2020
Großherzogin Maria Teresa, Ehrenpräsidentin der Fondation Cancer, die sich um die Begleitung von Krebspatienten kümmert, wandte sich am Montagmorgen in einer Videobotschaft an die Betroffenen.

Darin erklärte die Großherzogin unter anderem, sie stünde für Gespräche mit Patienten offen. Sie bot sich als Freiwillige an, denen, die in dieser schweren Zeit Redebedarf haben, Beistand zu leisten. "Es wäre mir eine Freude, euch zumindest über das Telefon kennenlernen zu können", so die Großherzogin in dem Video.

In den vergangenen Wochen habe die Großherzogin ständig in Kontakt mit der Direktorin der Fondation Cancer, Lucienne Thommes, gestanden und habe sich außerdem bereits mit mehreren Krebspatienten unterhalten. Nachdem diese Telefonate eine positive Resonanz erhalten haben, habe sich die Großherzogin dazu entschieden, ihre Arbeit in diesem Gebiet auszuweiten, hieß es in einer Mitteilung am Montagmorgen.

Sarah Cames