Letztes Update:
20200519144319

Leitartikel im "Luxemburger Wort"

07:34
27.04.2020
Klatschen allein genügt nicht: Pflegenden, Reinigungskräften und Kassiererinnen, die nun plötzlich als "systemrelevant" gelten, wäre mit einer besseren Bezahlung mehr geholfen. Das schreibt Pierre Leyers in seinem Leitartikel vom Montag. Die helfenden Hände hätten den Titel „Helden“ verdient, könnten sich aber damit nicht viel kaufen. 

Link zum Leitartikel

Jörg Tschürtz

Pressereaktionen: "De Telegraaf"

07:34
27.04.2020
Zur Kritik der USA am Umgang Chinas mit der Coronavirus-Pandemie meint die niederländische Zeitung „De Telegraaf“ am Montag:

US-Außenminister Mike Pompeo hat in der zurückliegenden Woche aufgelistet, wie China den Virusausbruch verbergen wollte: Whistleblower wurden zum Schweigen gebracht, die Welt wurde wochenlang über die Gefahren durch Covid-19 im Unklaren gelassen und Proben des Virus wurden vernichtet, um Tests zuvorzukommen. Bemerkenswerterweise schreckt die EU vor Kritik an China zurück. Sie soll einen Bericht über chinesische Desinformation stark abgeschwächt haben, nachdem Peking auf mögliche negative Folgen für den Handel hinwies. (...) Die USA haben deutlich gemacht, dass die Chinesen internationale Regeln missachtet und viel zu spät Alarm geschlagen haben. Australien teilt diese Kritik und fordert eine Untersuchung zur Herkunft des Virus und zum Verhalten Chinas. Die EU sollte sich dem anschließen statt bebend vor Angst Selbstzensur zu üben.

Jörg Tschürtz

Pressereaktionen: "The Times"

07:34
27.04.2020
Der britische Premierminister Boris Johnsongeht nach überstandener Covid-19-Erkrankung wieder an die Arbeit. Dazu meint die Londoner „Times“ am Montag:

Vor allem muss der Premierminister darlegen, wie er sich die Abmilderung des Lockdown vorstellt und in welcher Reihenfolge Beschränkungen aufgehoben werden sollen. Das wird es der Wirtschaft ermöglichen, zu planen, selbst wenn die Regierung noch nicht sagen kann, wann es soweit sein wird. (...) Zugleich muss Boris Johnson dringend Klarheit in Sachen Brexit schaffen. Für Unternehmen, die ohnehin schon um ihr Überleben kämpfen, ist die Aussicht alarmierend, sich parallel dazu auch noch auf unvermeidbare Störungen durch neue Handelsbarrieren einstellen zu müssen, sollte es bis Jahresende keinen Deal mit der EU geben. Johnson muss erklären, wie dies vermeiden werden soll.

Jörg Tschürtz