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Frau liegt im Corona-Koma – und bekommt ein Baby

16:54
25.04.2020
In den USA hat eine Frau ein Baby bekommen, während sie wegen schwerer Corona-Symptome im Koma lag. Das bestätigte das Winthrop-Krankenhaus im Bundesstaat New York, wo die 41-Jährige behandelt worden war, am Samstag der Deutschen Presse-Agentur. „Es war die beste Medizin, die ich bekommen konnte“, sagte die Mutter nun der „New York Post“. Die Zeitung hatte zuerst über die ungewöhnliche Geburt berichtet. Inzwischen ist die 41-Jährige wieder zu Hause.

Die Frau war nach Angaben der Klinik im sechsten Monat schwanger, als sie am 5. April mit starkem Husten in das Krankenhaus gebracht wurde. Ihr Zustand verschlechterte sich, die Ärzte versetzten sie in ein künstliches Koma. Am 8. April beschlossen sie, das Kind per Kaiserschnitt zur Welt zu bringen. „Wir entschieden, das Baby zu holen, um den Sauerstoffbedarf der Mutter zu senken“, sagte die behandelnde Ärztin der „New York Post“. Am 10. April erwachte die Mutter aus dem Koma – just an ihrem 41. Geburtstag. Ihre kleine Tochter wurde später negativ auf das Coronavirus getestet. 

Maximilian Richard

EU wirft Russland und China Fake-News-Kampagnen vor

16:35
25.04.2020
 Trotz potenziell schwerwiegender Auswirkungen auf die öffentliche Gesundheit verbreiteten „offizielle und staatlich unterstützte Quellen verschiedener Regierungen, inklusive Russland und - in geringerem Maße - China, weiter in großem Umfang Verschwörungstheorien und Desinformation“, heißt es in einem Bericht des Auswärtigen Dienstes der EU.

In dem am Freitag veröffentlichten Bericht der EU-Kampagne „EU vs. Disinfo“ heißt es nun unter anderem, vom Kreml unterstütze Falschinformationen über das Coronavirus verbreiteten sich weiter stark in den sozialen Medien - selbst dann, wenn sie den Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation widersprächen. Kreml-freundliche Quellen und russische Staatsmedien verfolgen demnach zwei Ziele: Zum einen solle die EU-Reaktion auf die Pandemie unterminiert, zum anderen solle Verwirrung über den Ursprung und die Auswirkungen des Coronavirus gestiftet werden.

Außerdem gebe es Beweise für den koordinierten Versuch offizieller chinesischer Quellen, Schuldvorwürfe wegen des Ausbruchs der Pandemie abzuwehren. Staatliche Beamte und Medien versuchten, Erwähnungen der Provinz Wuhan als Ursprung von Covid-19 einzuschränken.

Maximilian Richard