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20200519144319

WHO Europa: „Befinden uns weiter in sehr turbulenten Gewässern“

11:49
23.04.2020
Das Europa-Büro der Weltgesundheitsorganisation WHO hat die europäischen Länder zu Vorsicht bei der Lockerung der in der Corona-Krise ergriffenen Maßnahmen aufgerufen. Jede Mäßigung der Maßnahmen zum sozialen und körperlichen Abstandhalten müsse mit äußerster Vorsicht in Erwägung gezogen und schrittweise unternommen werden, sagte WHO-Regionaldirektor Hans Kluge am Donnerstag auf seiner wöchentlichen Online-Pressekonferenz. „Wir befinden uns weiter in sehr turbulenten Gewässern und werden das noch für einige Zeit sein“, sagte er.

„Jedes Zeichen, dass das Virus kontrolliert, gehandhabt und verringert wird, ist ein gutes Zeichen“, sagte Kluge. Selbstgefälligkeit könne in dieser Zeit aber zum größten Feind werden. Knapp die Hälfte aller Infektionsfälle weltweit seien in Europa nachgewiesen worden, und von den zehn Ländern, die in den vergangenen 24 Stunden die meisten Neuinfektionen verzeichnet hätten, befänden sich sechs in der europäischen Region. Einen schnellen Weg zurück in den Alltag gebe es nicht, so Kluge. „Wir dürfen uns nicht erlauben, zu glauben, dass wir sicher sind.“

Teddy Jaans

FEBIAC zeigt sich besorgt

11:43
23.04.2020

Die Vereinigung der Hersteller und Automobilimporteure für Luxemburg zeigt sich wegen der Krise besorgt. Wohl seien in Luxemburg die Werkstätten für dringende Arbeiten (Reifenwechsel, Inspektion sowie wichtige Karosseriearbeiten und Reparaturen) wieder offen, auch dürfen wieder Fahrzeuge ausgeliefert werden, dennoch verweist man auf den Impakt der Krise auf einen Industriezweig, der in Europa 13,8 Millionen Menschen Brot und Arbeit gibt.

Es sei zudem wichtig, bei der Umsetzung neuer europäischer Regelungen eine zeitliche Aufweichung zu erreichen.

Teddy Jaans