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20200519144319

Erstmals Corona-Virus in Haustieren in den USA nachgewiesen

18:32
22.04.2020
In den USA ist erstmals in Haustieren das neuartige Corona-Virus nachgewiesen worden. Zwei Hauskatzen im Bundesstaat New York seien positiv auf das SARS-CoV-2-Virus getestet worden, teilte die US-Gesundheitsbehörde CDC am Mittwoch mit. Beide Tiere, die an verschiedenen Orten in dem Bundesstaat lebten, hätten Atemwegsbeschwerden aufgewiesen. In einem Fall sei der Besitzer der Katze zuvor positiv auf das Virus getestet worden. Im anderen Fall sei keine Infektion in dem betroffenen Haushalt bekannt.

Die Behörde teilte mit, es gebe derzeit keine Beweise dafür, dass Haustiere eine Rolle bei der Verbreitung des Corona-Virus spielten. Es gebe daher keinen Grund für Maßnahmen gegen Haustiere. Die Gesundheitsbehörde riet dazu, Haustiere außerhalb des eigenen Haushalts möglichst nicht mit anderen Tieren oder Personen in Kontakt kommen zu lassen. Erkrankte Personen sollten sich von ihren Haustieren und von anderen Tieren fernhalten.

Jörg Tschürtz

Weniger Covid-19-Patienten in Frankreich

17:53
22.04.2020
In Frankreich lässt der Druck auf die Krankenhäuser in der Corona-Krise weiter langsam nach. Die Zahl der Menschen, die wegen Covid-19 auf einer Intensivstation behandelt werden müssen, ist seit rund zwei Wochen rückläufig, wie Gesundheitsdirektor Jerôme Salomon am Mittwochabend sagte. Derzeit würden dort 5.218 Patientinnen und Patienten behandelt. Das sind fast 2000 weniger als noch vor zwei Wochen. Auch die Zahl der Covid-19-Erkrankten, die im Krankenhaus behandelt werden, gehe weiterhin zurück. Es sind derzeit mehr als 29.700.

Insgesamt zählt Frankreich am Mittwochabend 21.340 Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 - davon 13.236 in Krankenhäusern und 8.104 in Altersheimen. Innerhalb von 24 Stunden sind in beiden Einrichtungen insgesamt 544 neue Todesfälle gemeldet worden.

Jörg Tschürtz

Die aktuelle Situation im Saarland

17:53
22.04.2020
Die Zahl der nachgewiesenen Infektionen mit dem Coronavirus hat sich im Saarland am Mittwoch auf 2.413 erhöht. Im Vergleich zum Vortag waren es 32 Fälle mehr, teilte das Sozialministerium in Saarbrücken (Stand 18.00 Uhr) mit. Die Zahl der bestätigten Todesfälle lag bei 115 - das waren sieben mehr als am Dienstag. Von den positiv bestätigten Fällen seit dem ersten Auftreten des Virus im Saarland gelten insgesamt 1.283 Menschen als geheilt.

Im Regionalverband Saarbrücken gibt es 1.065 positiv bestätigte Fälle, 187 im Kreis Merzig-Wadern. 225 Menschen haben sich im Kreis Neunkirchen infiziert, 474 im Kreis Saarlouis, im Saarpfalz-Kreis sind es 305. Im Kreis St. Wendel gibt es derzeit 157 bestätigte Fälle.

Jörg Tschürtz