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Villeroy und Boch spürt Auswirkungen der Corona-Pandemie

08:01
22.04.2020
Beim Keramikhersteller Villeroy und Boch sind erste Umsatzrückgänge wegen der Corona-Pandemie spürbar: In den ersten drei Monaten dieses Jahres seien mit 182,4 Millionen Euro 7,7 Prozent weniger umgesetzt worden als im ersten Quartal 2019, teilte der Konzern am Mittwoch im saarländischen Mettlach mit. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) sackte auf 4,3 Millionen Euro (8,5 Mio). Unter dem Strich blieb ein Ergebnis von 2,3 Millionen Euro, nach 5,1 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum. Vor allem im März habe es starke Einbußen gegeben, weil weltweit Tischkultur-Shops schließen mussten.
Für das zweite Vierteljahr rechnet Villeroy und Boch mit einem deutlichen Umsatzrückgang. 
Als bisherige Gegenmaßnahme wurden den Angaben zufolge Mitarbeiter teilweise beurlaubt und, wo möglich, Kurzarbeitsregelungen in Anspruch genommen. Auch ruhen die Tischkulturwerke in Merzig und Torgau seit Mitte März vorübergehend, hieß es. In 2019 hatte Villeroy und Boch 833 Millionen Euro umgesetzt.

dpa/lrs

"Virtuelle Oktave" wegen Corona-Krise

07:20
22.04.2020
Wort.lu und andere Medien übertragen während der Oktave die tägliche Pontifikalandacht mit Predigt aus der Kathedrale live um 16 Uhr und zeitversetzt um 18 Uhr (am Montag: 19 Uhr) sowie um 23 Uhr. Die Eröffnungsandacht am Samstag, 2. Mai, um 16 Uhr sowie die drei „Radiomessen“ an den Sonntagen, 3., 10. und 17. Mai, jeweils um 10.30 Uhr auf den üblichen Kanälen, werden von .dok als Fernsehsendung übertragen. Die Oktav-Eröffnung wird am Samstag ebenfalls um 18 und 23 Uhr wiederholt. Die sonntäglichen „Radiomessen“ sind ebenfalls um 10.30 Uhr auf RTL ZWEE als Audioübertragung zu hören.
Ein Video-Livestream aus der Kathedrale wird ganztägig im Internet angeboten auf Wort.lu
Auf www.cathol.lu stehen die Predigten des Oktavpredigers als Text sowie als Audiofile zum Nachlesen und -hören bereit.

Peking verschärft erneut Quarantänemaßnahmen

06:31
22.04.2020
Die chinesische Hauptstadt Peking hat ihre Maßnahmen gegen eine Einschleppung des Coronavirus erneut verschärft. Wie die Behörden mitteilten, müssen sich Menschen, die in die Stadt kommen, nach einer zweiwöchigen Quarantäne nun zusätzliche eine Woche in „häusliche Beobachtung“ begeben. Damit dürfen Rückkehrer für insgesamt drei Wochen nicht am öffentlichen Leben teilnehmen.
China hat das Virus den eigenen Angaben zufolge weitgehend unter Kontrolle, ist aber besorgt über den Zustrom von Reisenden, die mit dem Coronavirus infiziert sind. Dabei handelt es sich so gut wie ausschließlich um Chinesen, die in die Heimat zurückkehren. Ausländer dürfen derzeit nicht in die Volksrepublik einreisen, weil bestehende Visa und Aufenthaltsgenehmigungen ausgesetzt wurden.
Nach einer Erklärung des chinesischen Außenministeriums wurde der Pekinger Stadtteil Chaoyang am Dienstag in einer Überwachungsapp als landesweit einziges „Hochrisikogebiet“ eingestuft. Zu der Einstufung kam es demnach, nachdem ein neues Infektionscluster entdeckt wurde. Ein Rückkehrer hatte demnach drei Familienangehörige angesteckt.
Die nationale Gesundheitskommission meldete am Mittwoch 30 neue Infektionen, darunter 23 „importierte“ Fälle mit Sars-CoV-2 bei Reisenden und sieben neue lokale Ansteckungen. In China haben sich nach diesen Angaben bislang mehr als 82 000 Menschen infiziert, von denen rund 77 000 inzwischen genesen seien

dpa