Beim Keramikhersteller Villeroy und Boch sind erste Umsatzrückgänge wegen der Corona-Pandemie spürbar: In den ersten drei Monaten dieses Jahres seien mit 182,4 Millionen Euro 7,7 Prozent weniger umgesetzt worden als im ersten Quartal 2019, teilte der Konzern am Mittwoch im saarländischen Mettlach mit. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) sackte auf 4,3 Millionen Euro (8,5 Mio). Unter dem Strich blieb ein Ergebnis von 2,3 Millionen Euro, nach 5,1 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum. Vor allem im März habe es starke Einbußen gegeben, weil weltweit Tischkultur-Shops schließen mussten.
Für das zweite Vierteljahr rechnet Villeroy und Boch mit einem deutlichen Umsatzrückgang.
Als bisherige Gegenmaßnahme wurden den Angaben zufolge Mitarbeiter teilweise beurlaubt und, wo möglich, Kurzarbeitsregelungen in Anspruch genommen. Auch ruhen die Tischkulturwerke in Merzig und Torgau seit Mitte März vorübergehend, hieß es. In 2019 hatte Villeroy und Boch 833 Millionen Euro umgesetzt.