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Turbulenzen am Ölmarkt gehen weiter

16:40
21.04.2020
Die Turbulenzen am Rohölmarkt haben sich einen Tag nach dem historischen Preisrutsch fortgesetzt. Der am Montag erstmals unter die Nullmarke gefallene Preis für US-Rohöl zur zeitnahen Auslieferung wirkte sich am Dienstag auf weitere Marktsegmente aus. Nicht nur der Preis für amerikanisches Rohöl fiel stark, auch der Preis für europäisches Rohöl sackte ab.

Die amerikanische Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im Juni kostete am Dienstag im Tief 11,59 US-Dollar. Am Abend lag der Preis dann bei 13,74 Dollar, das waren immer noch 7,68 Dollar weniger als am Vortag. Am Montag war der Preis für WTI zur Mai-Lieferung massiv in den negativen Bereich gefallen - so etwas hatte es davor noch nie gegeben. Auslöser des Phänomens dürfte eine Mischung aus einer stark fallenden Nachfrage wegen der Corona-Krise und einem viel zu hohen Angebot sein.

Die Nordseesorte Brent blieb von den Turbulenzen am US-Ölmarkt nicht verschont. Sie geriet am Dienstag ebenfalls in den Abwärtsstrudel. Im Tief kostete sie 18,10 Dollar. Zuletzt stand der Preis bei 19,60 Dollar. Das waren 6,53 Dollar weniger als am Vortag.

Der Ausnahmezustand am Ölmarkt geht zurück auf ein stark auseinanderklaffendes Verhältnis von Angebot und Nachfrage. Auf der Nachfrageseite wiegt schwer, dass die Corona-Pandemie derzeit viele Volkswirtschaften faktisch lahmlegt. Entsprechend gering ist der Bedarf an Rohöl und Ölprodukten wie Benzin, Diesel und Heizöl.

Teddy Jaans

60 neue Infektionen in Luxemburg

15:55
21.04.2020

Die Zahl der positiv getesteten Personen ist seit Montag um 60 Einheiten gestiegen. Damit steigt die Gesamtzahl der Covid-Fälle auf 3618. Seit Montag wurden 1.164 Personen getestet.

Leider muss das Gesundheitsministerium auch drei weitere Todesfälle melden, womit die Gesamtzahl der Opfer in Luxemburg auf 78 steigt.

Seit Beginn der Krise wurden 34.962 Tests gemacht, 28.380 bei Einwohnern des Landes, 6.582 bei Nichtansässigen.

Positiv ist die Tatsache, dass seit Montag 33 Patienten die Krankenhäuser wieder verlassen konnten, womit die Zahl der Genesenen auf 670 steigt. In den Spitälern liegen 185 Personen, wovon 32 Intensivpflege benötigen.


Teddy Jaans