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Foto: AFP/MICHELE EVE SANDBERG Auch die The Rolling Stones werden am Samstag ab 20 Uhr am Benefizikonzert mitmachen.

Benefizkonzert im Netz mit McCartney und den Rolling Stones

17:24
18.04.2020
Mit einem virtuellen Benefiz-Konzert wollen Weltstars wie die Rolling Stones, Elton John, Paul McCartney und Taylor Swift im Kampf gegen die Corona-Pandemie helfen. Das Event „One World: Together at Home“ wird heute am Samstag ab 20  Uhr MESZ als mehrstündiger digitaler Livestream in sozialen Medien und bei Streaming-Anbietern zu sehen sein, in der Nacht zum Sonntag (ab 2 Uhr  MESZ) folgt dann eine zweistündige globale TV-Show, ebenfalls im Netz und bei Fernsehsendern wie NBC und CBS im Programm.

Mehr als 100 Größen aus Musik, Fernsehen und Sport nehmen teil, wie die Veranstalter mitteilten. Auch die Popband Milky Chance tritt auf.

US-Sängerin Lady Gaga ist als Mit-Organisatorin gemeinsam mit der Hilfsbewegung Global Citizen an Bord. Mit dem Konzert soll Geld zugunsten eines Fonds der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zur Bekämpfung der Corona-Pandemie gesammelt werden.

Ostkirchenkongregation richtet Corona-Nohilfefonds ein

17:16
18.04.2020
Die vatikanische Ostkirchenkongregation hat auf Anregung von Papst Franziskus einen eigenen Corona-Nothilfefonds eingerichtet. Wie der Vatikan am Samstag mitteilte, sind an der Initiative mehrere kirchliche Organisationen beteiligt. Ziel sei es, angesichts der Pandemie vor allem den Ärmsten unter den Betroffenen beizustehen.

Erste konkrete Projekt seien bereits geplant, hieß es. So sollen im Namen von Papst Franziskus zehn Beatmungsgeräte an syrische Krankenhäuser gespendet werden. Das Sankt-Joseph-Krankenhaus in Jerusalem bekomme drei solche Geräte. Auch das Krankenhaus der Heiligen Familie in Bethlehem erhalte eine "außerordentliche Zuwendung". Zudem sollen Corona-Testkits nach Gaza geliefert werden.

Darüber hinaus sicherte die Ostkirchenkongregation zu, dass trotz der gegenwärtig unsicheren Finanzlage weiter regelmäßig Geld an Schulen und katholische Universitäten fließe. Das Gleiche gelte für das Engagement der Behörde in Sachen Flüchtlingshilfe in Syrien, im Irak, im Libanon sowie in Jordanien.