Letztes Update:
20200519144319

Weniger Corona-Patienten in New Yorks Krankenhäusern

16:50
18.04.2020
Im besonders schwer von der Corona-Pandemie betroffenen US-Bundesstaat New York hat sich die Lage in den Krankenhäusern etwas entspannt. Die Zahl der Covid-19-Patienten sei in den letzten drei Tagen kontinuierlich gesunken, sagte Gouverneur Andrew Cuomo am Samstag bei seiner täglichen Pressekonferenz. Das seien gute Nachrichten, erklärte der Demokrat, verwies aber zugleich auf eine weiterhin hohe Sterberate. Am Vortag seien 540 Menschen an einer Coronavirus-Infektion gestorben und weitere 2.000 Personen positiv getestet worden. Insgesamt sind in dem Bundesstaat mit rund 19 Millionen Einwohnern bereits mehr als 226.000 Menschen infiziert und mehr als 16.000 gestorben.

Cuomo betonte, es seien deutlich mehr Tests notwendig, bevor an eine Öffnung der Wirtschaft in New York zu denken sei. Es gebe weiterhin Engpässe bei den Testverfahren. Der Gouverneur verlangte zusätzliche Unterstützung aus Washington. Am Donnerstag hatte Cuomo die relativ strengen Ausgangsbeschränkungen in New York bis Mitte Mai verlängert

Spanien überschreitet die Marke von 20.000 Toten

16:47
18.04.2020
Die Zahl der Todesfälle durch das neue Coronavirus hat in Spanien, das in den vergangenen fünf Wochen unter strengster Eindämmung stand, die Marke von 20.000 überschritten, teilte das Gesundheitsministerium am Samstag mit.

Innerhalb von 24 Stunden stieg die Zahl der Todesfälle auf 565, was einen leichten Rückgang gegenüber den am Freitag gemeldeten 585 und weit entfernt von der am 2. April verzeichneten Rekordzahl von Todesfällen an einem Tag bedeutet.

Die Zahl der bestätigten Fälle beläuft sich auf insgesamt 191.726. Die Infiziertenzahl hatte  in den letzten Tagen  und trotz einer größeren Anzahl von durchgeführten Tests verlangsamt. Und die Zahl der geheilten Personen beträgt fast 75.000.

Kanada und USA verlängern weitgehende Grenzschließung

16:30
18.04.2020
Im Kampf gegen das Coronavirus soll die Grenze zwischen den USA und Kanada für weitere 30 Tage weitgehend geschlossen bleiben. „Das ist eine wichtige Entscheidung und eine, die Menschen auf beiden Seiten der Grenze schützt“, sagte der kanadische Premierminister Justin Trudeau am Samstag in Ottawa. Ziel sei weiterhin, jeden nicht notwendigen Reiseverkehr zwischen den beiden Ländern zu unterbinden und zugleich den Verkehr wichtiger Waren wie medizinische Ausrüstung und Nahrung zu gewährleisten, machte Trudeau deutlich. Die beiden Ländern hatten eine entsprechende Vereinbarung vor einem Monat getroffen.

US-Präsident Donald Trump hatte am Mittwoch gesagt, die Grenze zu Kanada werde eine derjenigen sein, die früh wieder geöffnet werde. „Kanada geht es gut. Uns geht es gut. Wir werden sehen. Aber irgendwann werden wir das tun“, hatte Trump gesagt.