Letztes Update:
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Deutschand: Mehr als 139.900 erfasste Infektionen

16:19
18.04.2020
Der Alltag vieler Menschen wird wohl noch lange von den Einschränkungen der Corona-Pandemie bestimmt sein. Immerhin: Von Montag an werden einige Auflagen gelockert. Große Läden geschlossen, mit Schutzmaske in den Bus oder Supermarkt und weiter Abstand halten: Ein Ende der Einschränkungen wegen der Corona-Krise ist nicht abzusehen, auch wenn nun einige Lockerungen in Gang kommen.

In Deutschland sind bis Samstagnachmittag mehr als 139.900 Infektionen mit dem Corona-Virus registriert worden (Vortag Stand 16.15 Uhr: mehr als 136.900 Infektionen). Mindestens 4.249 mit dem Erreger Sars-CoV-2 Infizierte sind den Angaben zufolge bislang in Deutschland gestorben (Vortag Stand 16.15 Uhr: 4.020). Nach Schätzungen des Robert Koch-Instituts haben in Deutschland rund 85.400 Menschen die Infektion überstanden. Wie für andere Länder rechnen Experten auch in Deutschland mit einer hohen Dunkelziffer nicht erfasster Fälle.

Armeeklinik im Süd-Elsass wird teilweise abgebaut

16:16
18.04.2020
Ein im Süd-Elsass für Coronavirus-Patienten errichtetes Armeekrankenhaus kann Medienberichten zufolge teilweise wieder abgebaut werden. Die Hälfte der 30 Intensivstations-Betten sei frei und befinde sich im Abbau, berichtete der Radiosender France Bleu am Samstag. Die restlichen 15 Betten und das mobile Lazarett sollten weiterhin auf dem Parkplatz des Emile-Muller-Krankenhauses in Mülhausen (Mulhouse) im Département Haut-Rhin bleiben, um die Klinik bei der Behandlung von Covid-19-Patienten zu unterstützen.

Das Armeekrankenhaus hatte Ende März erste schwer erkrankte Menschen aufgenommen. Die Klinik war eingerichtet worden, um die ausgelasteten Intensivstationen der ostfranzösischen Region zu unterstützen. Staatschef Emmanuel Macron hatte die Einrichtung Mitte März selbst in einer TV-Ansprache angekündigt. In dem Armeekrankenhaus seien bisher 48 schwerkranke Patienten behandelt worden, berichtete die Lokalzeitung „Dernières Nouvelles d’Alsace“.

In den Pflege- und Altenheimen im Département Bas-Rhin gab es außerdem eine Lockerung des Besuchsverbots, wie Frédéric Bierry, Präsident des zuständigen Département-Rats, auf Twitter mitteilte. Die Bewohner dürften wieder Besuch sehen - allerdings mit weiterhin strengen Kontaktregeln.

Die Lage in den Kliniken bleibe weiterhin angespannt, teilte die Betreibergruppe öffentlicher Krankenhäuser im südlichen Elsass einem Bericht zufolge am Freitag mit. Die gesamte Region Grand Est an der Grenze zu Deutschland ist von der Coronavirus-Pandemie hart getroffen worden. Gesundheitsbehörden zufolge starben bis Freitagabend in Grand Est rund 2.350 Menschen infolge einer Infektion mit dem Virus Sars-CoV-2. In ganz Frankreich gab es bisher mehr als 18.000 Todesfälle.