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20200519144319

Rückgang bei neuen Coronavirus-Patienten in französischen Kliniken

18:53
17.04.2020
In Frankreich sinkt die Zahl der in Krankenhäusern aufgenommenen Coronavirus-Patienten nach Angaben der Gesundheitsbehörden weiterhin leicht. Den dritten Tag in Folge seien weniger Menschen in Kliniken gebracht worden, sagte Gesundheitsdirektor Jerôme Salomon am Freitag. Innerhalb von 24 Stunden seien es 115 weniger gewesen als im Vergleich zum Vortag. Die Zahl der registrierten Todesfälle stieg auf rund 18.680.
Insgesamt seien seit Beginn der Pandemie mehr als 34 000 Patientinnen und Patienten, die in einem Krankenhaus behandelt werden mussten, wieder nach Hause zurückgekehrt, so Salomon. Die erste Infektionswelle sei abgeschwächt worden, weil sich die Bürger an die Ausgangsbeschränkungen halten würden, betonte Salomon. In Frankreich gilt seit Mitte März eine strikte Ausgangssperre. Sie soll noch bis zum 11. Mai fortgesetzt werden.

dpa

USA: Millionen verlieren ihre Krankenversicherung

16:33
17.04.2020
Infolge des dramatischen Anstiegs der Arbeitslosigkeit in den USA haben einer Studie zufolge innerhalb eines Monats Millionen Menschen ihre Krankenversicherung verloren. Weil fast die Hälfte der Arbeitnehmer in den USA über den Arbeitgeber krankenversichert seien, hätten bis zu 9,2 Millionen Menschen ihren Schutz verloren oder könnten sich die neuen Beiträge wohl nicht mehr leisten, hieß es in der Studie des Instituts für Wirtschaftspolitik (EPI). Wegen der Corona-Krise haben in den USA seit Mitte März rund 22 Millionen Menschen Arbeitslosenhilfe beantragt.
Der führende demokratische Senator Bernie Sanders schrieb angesichts der Schätzung am Freitag auf Twitter, es sei „skandalös und nicht nachhaltig“, dass die Krankenversicherung in den USA immer noch vom Arbeitgeber abhänge. Sanders setzt sich seit langem für eine umfassende staatliche Krankenversicherung ein. Die USA sind praktisch das einzige entwickelte Industrieland ohne eine solche Option.

dpa

Vier weitere Todesfälle in Luxemburg

16:21
17.04.2020
Die neuesten Zahlen zur Covid-19-Pandemie in Luxemburg wurden am Freitagabend vom Gesundheitsministerium veröffentlicht.
Es gab vier weitere Todesfälle, die Gesamtzahl liegt damit auf 72. Die Zahl der bestätigten Infektionen stieg um 36 Personen auf 3.480 an. 2.858 davon sind Ansässige.
Das Durchschnittsalter bei den Infizierten liegt unverändert bei 46 Jahren, das Medianalter bei den Todesfällen liegt nun bei 84,5 Jahren.
In Luxemburg wurden bisher 32.394 Tests durchgeführt, das entspricht rund 5,17 Prozent der Gesamtbevölkerung.

mth