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CGDIS-Generaldirektor: Bereits 2,2 Millionen Masken verteilt

06:44
17.04.2020
Der CGDIS hat im Moment alle Hände voll zu tun: Nachdem am Mittwoch der Auftrag aus dem Innenministerium kam, sämtliche Gemeinden des Landes mit fünf Masken für jeden Einwohner zu beliefern, haben die Mitarbeiter des Corps grand-ducal d'incendie et de secours teils bis spät in die Nacht gearbeitet, so CGDIS-Generaldirektor Paul Schroeder am Freitagmorgen im RTL-Interview.

Bis dato seien 2,2 Millionen der insgesamt 3,5 Millionen Masken in den jeweiligen Gemeinden angekommen. Die ersten Lieferungen galten den größeren Ballungszentren, aber bis Freitagabend werden auch alle restlichen Gemeinden ihre Lieferungen erhalten haben. Sie können dann mit der Verteilung unter der Bevölkerung beginnen.

Laut Schroeder seien die Masken allerdings bloß eine Übergangslösung - da sie Einwegprodukte sind, empfiehlt es sich, langfristig zum Beispiel auf wiederverwendbare Masken umzusteigen. Weitere Bereitstellungen der Regierung seien allerdings derzeit nicht in Planung.

Der Normalbetrieb lief für den CGDIS wesentlich ruhiger, als Anfangs der Krise befürchtet. Ausgehend von Erfahrungswerten aus dem Elsass hatte man mit rund 20 Prozent mehr Einsätzen gerechnet, tatsächlich sind die normalen Einsätze jedoch sogar unter den Durchschnitt gesunken: Im Normalfall sehe man täglich zwischen 160 und 180 Einsätze, derzeit seien es jedoch nur rund 150 pro Tag. Davon seien rund 40 auf Covid-19 zurückzuführen.

Nun, da die erste Phase der Lockerungen am Montag eintritt, denkt auch der CGDIS darüber nach, verschiedene Dienste, wie zum Beispiel das First-Responder-Modell, wieder hochzufahren.

Sarah Cames