Die Organisation erdölexportierender Länder (Opec) erwartet wegen der wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise einen drastischen Einbruch des Ölverbrauchs. Wie aus dem am Donnerstag in Wien veröffentlichten Monatsbericht hervorgeht, rechnet das Ölkartells
im zweiten Quartal mit der schwächste Nachfrage nach Opec-Öl seit etwa 30 Jahren. Demnach dürften in den Monaten April bis Juni etwas weniger als 20 Millionen Barrel pro Tag nachgefragt werden. Für März gehen Experten von einer Opec-Produktionsmenge von 28 Millionen Barrel pro Tag aus bei einer möglichen Kapazität von täglich etwa 34 Millionen Barrel.
Teddy Jaans