Die Gewerkschaft reagiert in einem Schreiben auf die am Mittwochabend vorgestellte Exit-Strategie der Regierung. Die Gesundheit der Menschen müsse sämtlichen wirtschaftlichen Überlegungen übergeordnet bleiben, so die CGFP. "Immer mehr zeichnet sich ab,
dass die Arbeitgeber der Regierung im Nacken sitzen und dabei auf eine schnelle
Lockerung pochen, obwohl diese ein erhebliches Risiko für das Wohl der Gesellschaft
birgt", so die Staatsbeamtengewerkschaft.
"Angebliche Beraterfirmen" würden bei den Diskussionen den Ton angeben, während andere Akteure ausgeschlossen werden. Die Consultingfirma, die die Regierung bei ihrer Entscheidungsfindung unterstützt habe, habe entgegen einigen Behauptungen keinen "keinen Kontakt mit der Berufskammer der öffentlich Bediensteten" aufgenommen - eine skandalöse Vorgehensweise, so die CGFP. "Eine rasche Rückkehr zur Normalität kann sich grob fahrlässig erweisen."