Ende März hatte die zuständige Chamberkommission beschlossen, aufgrund der Ausbreitung des Corona-Virus noch ausstehende Onlinepetitionen bis zum 15. April einzufrieren.
Ab Mittwoch können sie jedoch wieder unter auf der Webseite der Chamber eingesehen und unterschrieben werden. Zu 14 neuen Petitionen gesellen sich demnach auch die 11 Petitionen, die am 25. März vorübergehend eingestellt wurden.
Viele der Petitionen befassen sich mit Lösungsvorschlägen zu Problemen, die im Zuge der Corona-Pandemie in Luxemburg aufgetreten sind: Die Schaffung eines Solidaritätsfonds für geschlossene Unternehmen, Zahlungsaussetzungen bei Immobiliendarlehen und umfangreichere Testkapazitäten.
Eine weitere Petition fordert den "Rücktritt des Premierministers und der gesamten Regierung" aufgrund der "kompletten Abwesenheit von Schutzmaßnahmen gegen die Ausbreitung des Virus". Sie wurde Ende Februar gestellt, wenige Tage bevor es in Luxemburg den ersten bestätigten Fall von Covid-19 gab.