Letztes Update:
20200519144319

Airlines schwer gebeutelt

14:09
14.04.2020
Die Reisebeschränkungen wegen der Corona-Pandemie dürften die Fluggesellschaften in aller Welt nach Einschätzung ihres Verbands noch schwerer treffen als zuletzt gedacht. So dürften die Passagiererlöse in diesem Jahr voraussichtlich um etwa 55 Prozent geringer ausfallen als noch 2019, teilte der Weltluftfahrtverband IATA am Dienstag in Genf mit. Dies entspreche einem Rückgang um 314 Milliarden US-Dollar (rund 287 Mrd Euro). Ende März war die IATA noch von einem Einbruch um 44 Prozent ausgegangen. Dabei hatte sie angenommen, dass die starken Reisebeschränkungen drei Monate anhalten.

Teddy Jaans

IWF stellt Rezession in Aussicht

13:51
14.04.2020
Wegen der Coronavirus-Pandemie wird die Wirtschaft in diesem Jahr weltweit dramatisch schrumpfen: Der Internationale Währungsfonds (IWF) rechnet mit der schwersten globalen Rezession seit fast hundert Jahren. Die globale Wirtschaftsleistung könnte 2020 um 3 Prozent zurückgehen, jene der Eurozone sogar um 7,5 Prozent, wie der IWF am Dienstag in seiner jüngsten Prognose zur globalen Konjunkturentwicklung erklärte. Es müsse mit einem deutlichen Anstieg der Arbeitslosigkeit gerechnet werden.

Teddy Jaans

Über 1000 Tote in Schweden

13:19
14.04.2020
In Schweden sind mittlerweile mehr als 1000 Menschen mit Covid-19-Erkrankung gestorben. Bis zum frühen Dienstagnachmittag gab es in dem skandinavischen EU-Land 11 445 bestätigte Infektionen und 1033 Todesfälle, wie aus Zahlen der schwedischen Gesundheitsbehörde hervorging. Damit hat Schweden skandinavienweit die meisten Fälle vor Norwegen (etwa 6600 Infektionen und 130 Todesfälle) und Dänemark (rund 6500 Infektionen und 300 Todesfälle) registriert. Allerdings hat das Land mit seinen rund 10,3 Millionen Bewohnern auch fast doppelt so viele Einwohner wie Dänemark, Norwegen oder Finnland.

Teddy Jaans