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20200519144319

Deutschland: Über 126.600 Corona-Nachweise, fast 3000 Tote

08:51
14.04.2020
In Deutschland sind bis Dienstagvormittag mehr als 126.600 Infektionen mit dem neuen Coronavirus registriert worden.

Mindestens 2998 mit dem Erreger Sars-CoV-2 Infizierte sind den Angaben zufolge bislang bundesweit gestorben. Mehrere Deutsche starben im Ausland im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion. Das geht aus einer Auswertung der Deutschen Presse-Agentur hervor, die die neuesten Zahlen der Bundesländer berücksichtigt.

Nach Schätzungen des Robert Koch-Instituts haben in Deutschland rund 68.200 Menschen die Infektion überstanden. Die tatsächliche Zahl dürfte noch weit darüber liegen - unter anderem, weil zahlreiche milde oder symptomlose Verläufe gar nicht durch Tests erfasst wurden.

Besonders hohe Infiziertenzahlen haben den Test-Statistiken zufolge Bayern mit mehr als 33.300 nachgewiesenen Fällen und mindestens 834 Toten, Nordrhein-Westfalen mit mehr als 26.900 Fällen und mindestens 613 Toten sowie Baden-Württemberg mit mehr als 24.800 bestätigten Fällen und mindestens 702 Toten.

Gerechnet auf 100.000 Einwohner verzeichnet Bayern mit einem Wert von 254,9 die meisten Infektionen. Im Bundesschnitt waren es 152,3. Allerdings ist die Anzahl der Tests pro 100.000 Einwohner in den Bundesländern unterschiedlich hoch.

dpa

Helpline für Opfer häuslicher Gewalt

08:33
14.04.2020
Die Corona-Krise und die damit einhergehenden Einschränkungen sind für viele Menschen ein Stressfaktor. Dies kann mitunter gefährliche Folgen haben. Denn in Zeiten, in denen viele Menschen Tag für Tag in ihrer Wohnung verbringen, steigt tendenziell die Anzahl der Fälle von häuslicher Gewalt.

Taina Bofferding, Ministerin für Gleichstellung, erklärte am Dienstagmorgen im RTL-Interview man habe bisher "keine alarmierende Steigerung" der Fallzahlen feststellen können - dennoch ist es wichtig, den Betroffenen effektiv und zeitnah helfen zu können.

Daher haben mehrere Vereinigungen nun gemeinsam eine spezielle Helpline eingerichtet. Die Betreuer sind unter der Telefonnummer 2060-1060 (täglich von 12 bis 20 Uhr) oder per E-Mail (info@helpline-violence.lu) erreichbar. Die Betroffenen sollen dann unter Umständen an verschiedene Hilfsdienste weitergeleitet werden.

Die Helpline ist bei akuten Gefahrensituationen allerdings nicht der richtige Ansprechpartner. In diesen Fällen soll der Polizeinotruf 113 kontaktiert werden.

Sarah Cames