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20200519144319

Französischer Flugzeugträger mit Corona-Infizierten erreicht Toulon

15:55
12.04.2020
Der französische Flugzeugträger „Charles de Gaulle“ mit rund 50 mit dem Coronavirus infizierten Besatzungsmitgliedern ist in seinem Heimathafen in Toulon angekommen. Der Flugzeugträger lief am Sonntagnachmittag in den Hafen der südfranzösischen Stadt ein. In der vergangenen Woche war bekannt geworden, dass sich auf dem Kriegsschiff Dutzende Besatzungsmitglieder mit dem Coronavirus infiziert hatten. Angaben dazu, wie das Virus Sars-CoV-2 auf das Schiff gelangen konnte, hatte das Verteidigungsministerium nicht gemacht.

Die Charles-de-Gaulle befand sich während des Ausbruchs auf dem Atlantik und ist nun rund 10 Tage früher als geplant nach Toulon zurückgekehrt. Etwa 1.900 Besatzungsmitglieder der Charles-de-Gaulle und der sie begleitenden Fregatte sollen nun in Südfrankreich für zwei Wochen isoliert werden.

dpa

Venezuela verlängert Maßnahmen um 30 Tage

15:28
12.04.2020
Um die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen, hat die venezolanische Regierung den öffentlichen Notstand um 30 Tage verlängert. Das kündigte Vize-Präsidentin Delcy Rodriguez an. In dem südamerikanischen Krisenland gelten bereits seit Mitte März drastische Beschränkungen des öffentlichen Lebens. Erlaubt sind nur noch Verteilung und Einkauf von Lebensmitteln, der Einsatz von Polizei und Militär sowie Tätigkeiten im Gesundheitswesen und im Transport. Die Zahl der Corona-Infizierten in Venezuela lag nach Angaben der Regierung zuletzt bei 175.

Der Oppositionsführer und selbsternannte Übergangspräsident Juan Guaidó wirft der Regierung jedoch vor, das wahre Ausmaß der Corona-Infektionen zu verschleiern. Guaidó versucht seit mehr als einem Jahr, Maduro aus dem Amt zu drängen. Letzterer sitzt jedoch fest im Sattel, auch weil er das Militär auf seiner Seite und die Polizei fest im Griff hat.

Unterdessen gerät das einst reiche Venezuela immer tiefer in eine wirtschaftlich und soziale Krise, die die Covid-19-Pandemie noch verschlimmert. Das Gesundheitssystem liegt ohnehin bereits komplett am Boden: Es gibt kaum Medikamente und Material, zahlreiche Ärzte haben das Land bereits verlassen, immer wieder fällt der Strom aus. Selbst Wasser und Seife sind bisweilen knapp. Auch andere Dinge des täglichen Bedarfs sind kaum noch zu bekommen. 

dpa

Mehr als 123.000 Corona-Nachweise in Deutschland

14:56
12.04.2020
In Deutschland sind bis Samstagnachmittag mindestens 123.606 Infektionen mit dem neuen Coronavirus registriert worden (Vortag Stand 16.15 Uhr: 119 524 Infektionen).  Die Zunahme betrug demnach 3,4 Prozent.

Mindestens 2.800 mit dem Erreger Sars-CoV-2 Infizierte sind den Angaben zufolge bislang deutschlandweit gestorben (Vortag Stand 16.15 Uhr: 2.590). Nach Schätzungen des Robert Koch-Instituts haben in Deutschland rund 60.200 Menschen die Infektion überstanden. 

Sophie Hermes