Letztes Update:
20200519144319

Moskau will mehr Betten in Kliniken schaffen

12:12
11.04.2020
Die russische Hauptstadt Moskau erhöht wegen der Corona-Pandemie die Kapazitäten in den Krankenhäusern, weil es immer mehr Menschen mit schwerem Krankheitsverlauf gibt. In den nächsten zwei Wochen werde die Zahl der Betten auf bis zu 10.000 aufgestockt, sagte die Vize-Bürgermeisterin Anastassija Rakowa am Samstag in Moskau. Ursprünglich sollten in Europas größter Metropole rund 20.000 Betten für Patienten mit dem hochansteckenden Virus reserviert werden. Sie werden in insgesamt 25 Krankenhäusern behandelt.

Der starke Anstieg von Behandlungen in Kliniken setze das Gesundheitssystem stark unter Druck, sagte Rakowa. Zuvor sprach sie davon, dass Rettungsdienste und Krankenhäuser bereits an ihren Grenzen arbeiteten. Nach Zahlen vom Samstag sind in Russland mittlerweile mehr als 100 mit dem Virus Sars-CoV-2 infizierte Menschen gestorben. Rund 13.500 Infektionen wurden offiziell gemeldet. Am stärksten betroffen ist Moskau. 

dpa

Leichter Anstieg: 327 Corona-Tote in Belgien

12:11
11.04.2020
Erstmals seit Tagen ist die Zahl der Toten in Zusammenhang mit dem Coronavirus in Belgien nur leicht gestiegen. Am Freitag starben nach Angaben des Krisencenters 327 Personen - das waren zwei mehr als am Vortag, wie Epidemiologe Emmanuel André am Samstag sagte. 219 von ihnen seien im Altenheim gestorben. 421 Corona-Patienten seien am Freitag in belgische Krankenhäuser eingeliefert worden, 418 hätten die Krankenhäuser verlassen können. Insgesamt sind in dem Land mit gut elf Millionen Einwohnern bisher 3.346 Menschen in Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben. 

dpa

Irland verlängert Ausgangsbeschränkungen bis zum 5. Mai

10:39
11.04.2020
Die Regierung in Irland hat die Beschränkungen der Bewegungsfreiheit in dem Land wegen der Corona-Pandemie bis zum 5. Mai verlängert. Das teilte der irische Premierminister Leo Varadkar am Freitagabend mit. „Ich weiß, dass viele von uns wissen wollen, wann die Normalität zurückkehrt und das Leben wieder so wird, wie es war“, sagte Varadkar bei einer Pressekonferenz. „Die Wahrheit ist, dass niemand mit Sicherheit sagen kann, wann das sein wird oder wie sich unsere Leben verändern haben werden, wenn es soweit ist“, so der Regierungschef.
In Irland gelten seit dem 27. März strenge Auflagen für die Bewegungsfreiheit, um die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen. Außer zum Einkaufen, Sport treiben und Arbeiten dürfen die Menschen ihre Wohnungen nicht mehr verlassen.
Bis Freitag wurden in dem Land 263 Todesfälle im Zusammenhang mit der Lungenkrankheit Covid-19 registriert. Mehr als 7000 Menschen wurden bislang positiv auf das Coronavirus getestet.

dpa