Letztes Update:
20200519144319

Das Wichtigste aus dem Pressebriefing

16:10
10.04.2020
- Zwei weitere Menschen sind in Luxemburg an Covid-19 verstorben. Die Zahl der Todesopfer liegt somit bei 54.
- Die Maßnahmen zeigen Wirkung. Dennoch ist die Krise nicht beendet. Auch über Ostern gilt es, physischen Kontakt zu Menschen, mit denen man nicht zusammenlebt, zu meiden.
- Wer gesundheitliche Probleme hat, soll keine Angst haben, Kontakt zu einem Arzt aufzunehmen. Auch die Notaufnahmen sind weiterhin geöffnet. Dies gilt auch für Menschen die keine coronabedingten Beschwerden haben.
- In Luxemburg wird weiterhin mehr getestet als in anderen Ländern.
- In Alters- und Pflegeheimen soll vor allem das Personal getestet werden, um zu vermeiden, dass das Virus Einzug in die Einrichtungen erhält.
- Gesichtsmasken werden prioritär an Krankenhäuser verteilt, sowie an Pflegekräfte, die mit gefährdeten Menschen in Kontakt kommen.
- Derzeit werden keine Patienten aus dem Ausland aufgenommen. Man will zunächst abwarten, wie sich die Situation in Luxemburg entwickelt.
- Zwei Patienten aus Frankreich konnten die Intensivstation verlassen. Sie sind aber noch nicht geheilt.

Sophie Hermes

3223 Infizierte - zwei weitere Tote

15:53
10.04.2020

Laut Gesundheitsministerium sind bis Freitagabend 3223 Personen positiv auf Covid-19 getestet. Das sind seit Donnerstag 108 zusätzliche Fälle. Zwei Personen sind im Lauf der vergangenen 24 Stunden gestorben, womit die Gesamtzahl der Opfer sich auf 54 erhöht.

Während der Pressekonferenz hatte Ministerin Paulette Lenert noch von 3163 Infizierten gesprochen. Seit Beginn der Krise sind 28.273 Tests durchgeführt worden.

Interessanterweise sind unter den 108 Neuinfektionen des Tages deren 50 bei Ansässigen Personen festgestellt worden, wogegen 58 neue Infektionsfälle bei Personen verzeichnet wurden, die "Non-résidents" sind, also nicht im Großherzogtum beheimatet sind.

202 Personen sond auf Normalstationen unterbegracht, 32 Patienten sind in Intensivbehandlung.

Teddy Jaans