Letztes Update:
20200519144319

Bargeldzahlungen: Ministerien rufen zu gegenseitigem Respekt auf

12:26
10.04.2020
Wegen der Corona-Pandemie wird in einigen Geschäften derzeit kein Bargeld angenommen. Finanz- und Konsumentenschutzministerium rufen nun zu gegenseitigem Respekt auf. Auch wenn derzeit nichts darauf hindeutet, dass sich die Viren verstärkt über Bargeld übertragen sollten, sei es verständlich, dass Geschäfte Bezahlungen mit Bargeld auf ein Minimum reduzieren wollen, um die physischen Kontakte so weit wie möglich zu beschränken. Da das Personal kontinuierlich mit Kunden in Kontakt steht, trägt die Zahlung mit Karte zu seiner Sicherheit bei.
Die Ministerien wollen Bargeld als Zahlungsmittel dennoch nicht in Frage stellen, auch weil einige gefährdete Menschen keine anderen Möglichkeiten haben. Deshalb rufen die Ministerien zu Verständnis und Pragmatismus auf. Bargeldlose Zahlungen sollen bevorzugt werden, man solle dabei aber auch die Einschränkungen bei gefährdeten Personen beachten und Bargeld annehmen oder alternative Zahlungsmöglichkeiten anbieten. 

Sophie Hermes

LW-Archiv Bei Transaktionen mit Bargeld kommt es häufig zu Kontakten. Deshalb werden derzeit vielerorts Zahlungen mit Karten bevorzugt.

50 Corona-Fälle auf französischem Flugzeugträger

12:25
10.04.2020
Auf dem französischen Flugzeugträger „Charles de Gaulle“ haben sich nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Paris 50 Besatzungsmitglieder mit dem Coronavirus infiziert. Drei der betroffenen Seeleute seien mit einem Hubschrauber nach Portugal und dann in ein Krankenhaus in der südfranzösischen Küstenstadt Toulon gebracht worden, teilte das Ministerium am Freitag auf Twitter weiter mit. Ein Team des Gesundheitsdienstes der Streitkräfte mit zwei Epidemiologen befinde sich an Bord. Ziel sei es, die Ansteckungskette nachzuvollziehen und die Ausbreitung des Virus einzudämmen.

Insgesamt seien 66 Menschen getestet worden. Als Präventivmaßnahme seien außerdem Masken an alle Mitarbeiter verteilt worden, erklärte das Ministerium. Das Schiff hat rund 1200 Besatzungsmitglieder. Die „Charles de Gaulle“ befindet sich derzeit im Atlantik und ist auf dem Weg zurück ins Mittelmeer zu ihrem Heimathafen Toulon.

dpa