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20200519144319

Rückläufige Fallzahlen in Südkorea

06:33
09.04.2020
Südkoreas Gesundheitsbehörden haben die wenigsten Neuinfektionen mit dem Coronavirus an einem Tag seit sieben Wochen gemeldet. Am Mittwoch seien 39 Fälle nachgewiesen worden, teilten die Zentren für Krankheitskontrolle und Prävention am Donnerstag mit. Zum ersten Mal fiel die Zahl damit seit dem 20. Februar auf unter 40. Bisher wurden im Land 10.423 Menschen positiv auf Sars-CoV-2 getestet. Es wurden 204 Todesopfer in Verbindung mit dem Virus gebracht.
Zuletzt hatten die erfassten Infektionen bei etwa 50 täglich gelegen. Ein deutlicher Abwärtstrend stellte sich bereits im Verlauf des vergangenen Monats ein, nachdem Ende Februar mit mehr als 900 Neuerkrankungen innerhalb von 24 Stunden ein Höhepunkt registriert wurde. Südkorea gilt wegen seines rigiden Testprogramms als Vorbild bei der Bekämpfung des Virus. Knapp 7000 Menschen, die sich infiziert hatten, gelten als genesen.
Trotz rückläufiger Fallzahlen rufen die Gesundheitsbehörden die Bevölkerung auf, die Kampagne zur Vermeidung sozialer Kontakte weiter strikt zu befolgen.

dpa

Kneipe in USA sammelt Spendgelder - von der Wand

06:21
09.04.2020
Auch in den USA trifft die Corona-Pandemie die Gastronomie besonders hart. Um ihren derzeit arbeitslosen Mitarbeitern zu helfen, hat die Besitzerin einer Kneipe im Bundesstaat Georgia deshalb Geldscheine ablösen lassen, die über Jahre an einer Wand der Bar befestigt waren. Das Geld verteilte sie anschließend an ihre Mitarbeiter, wie der Sender CNN am Mittwoch (Ortszeit) berichtete. Dabei sei eine Summe von umgerechnet rund 3400 Euro zusammengekommen, Gäste hätten dies dann durch Spenden auf etwa 3700 Euro aufgestockt.
Auf Anordnung der Behörden musste die Kneipe in der Kleinstadt Tybee Island schließen. Knapp 15 Jahre lang schrieben Gäste dort dem Bericht zufolge auf Dollarscheine und hefteten diese an die Wände und Decken. Ende März kam der Besitzerin Jennifer Knox dann die Idee. „Wir saßen dort hinter verschlossenen Türen und ich dachte, oh mein Gott, da ist Geld an den Wänden und wir haben Zeit“, sagte sie. „Wir müssen das Geld abmachen.“ Fünf Freiwillige brauchten demnach dreieinhalb Tage dafür. Die anschließende Säuberung und Zählung der Banknoten kostete weitere anderthalb Wochen.

dpa