Letztes Update:
20200519144319

Lufthansa verliert wegen Corona jede Stunde eine Million Euro

18:35
08.04.2020
Die Lufthansa verhandelt wegen der Corona-Krise über Staatshilfe - nun ist klar, wie viel Geld die stark gesunkenen Fluggastzahlen wegen der Pandemie den Konzern kosten. „In Summe verlieren wir daher jede Stunde eine Million Euro unserer Liquiditätsreserve - Tag und Nacht, Woche für Woche und wohl auch noch Monat für Monat“, sagte Lufthansa-Chef Carsten Spohr in einer Videobotschaft an die Mitarbeiter vom Mittwoch. Die Airline befördert statt täglich 350 000 Fluggästen derzeit weniger als 3000.

Die Pandemie bedeute für den Konzern „die größte Herausforderung unserer Geschichte“, sagte Spohr. Lufthansa befinde sich „im Kampf“ um ihre künftige Aufstellung.

Die Lufthansa könne zwar der Krise mit finanziellen Reserven von mehr als vier Milliarden Euro gegenübertreten, allerdings verzeichne der Konzern nur noch einen „Bruchteil der Einnahmen“. Deshalb sei absehbar, dass das Unternehmen die Krise nur mit staatlicher Unterstützung überstehen werde.

Teddy Jaans

Querschnittstudie läuft an.

18:22
08.04.2020
In den kommenden Tagen wirdeine Querschnittstudie zur Verbreitung des Virus in Luxemburg anlaufen. Zu diesem Zweck werden 1500 Personen getestet. Ziel der Studie ist es, genauere Zahlen über die reale Verbreitung in der Bevölkerung zu ermitteln.

Teddy Jaans

64 weitere Infektionsfälle in Luxemburg

15:36
08.04.2020

Luxemburg hat am Mittwochabend  3034 bestätigte Covid-19-Erkrankte. Das bedeutet einen Zuwachs von 64 Personen innerhalb der letzten 24 Stunden. Am Dienstag waren es 2970 bestätigte Krankheitsfälle.

Das Gesundheitsministerium meldet zudem zwei weitere  am Virus gestorbene Personen, was bedeutet, dass seit Beginn der Krise  46 Menschen den Kampf gegen die heimtückische Krankheit verloren haben.

26.573 Tests wurden seit Beginn der Pandemie im Großherzogtum durchgeführt - während des vergangenen Tags also 870.

Nach wie vor liegt das Medianalter bei den Verstorbenen bei 86 Jahren, 50,4% sind Männer, 49,6 % sind weiblichen Geschlechts.

Die Zahl der Hospitalisierungen liegt laut Gesundheitsministerium konstant bei 231, 197 liegen auf den Normalstationen, 34 Patienten müssen intensiv betreut werden. Die Zahl der Entlassungen stieg von Dienstag auf Mittwoch von 310 auf 354.

Teddy Jaans