Der Autobauer BMW will wegen des bis Ende April vorgesehenen Produktionsstopps in den USA ab kommender Woche tausende Mitarbeiter ohne Lohn beurlauben. Die Maßnahmen gelten von kommendem Sonntag an, wie ein BMW-Sprecher mitteilte. Das Unternehmen hatte bereits am Montag mitgeteilt, dass die Produktionspause in europäischen und nordamerikanischen Werken bis Ende April verlängert wird. Grund ist die weltweit schwache Nachfrage nach Autos. Die Beschäftigten erhalten den Angaben zufolge aber weiter ihre Sozialleistungen wie Zuzahlungen zur Krankenversicherung.
Einen ähnlichen Schritt hatten auch andere Autobauer in den USA gemacht, darunter der Elektroautobauer Tesla. Ein Instrument wie das Kurzarbeitergeld gab es in den USA bislang nicht. In europäischen Ländern nutzen neben BMW auch die Autokonzerne Volkswagen und Daimler Lohnersatzleistungen, um die Auswirkungen der Krise abzufedern.