Letztes Update:
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Noah Seelam Aufklärung einmal anders: im indischen Hyderabad fährt ein "Corona-Wagen" durch die Straßen, um die Bevölkerung über Schutzmaßnahmen zu informieren.

Bisher 2.016 Todesopfer in Deutschland

05:35
08.04.2020
Die Zahl der registrierten Neuinfektionen mit dem Coronavirus in Deutschland hat sich zuletzt wieder erhöht, nachdem sie an den vier vorherigen Tagen zurückgegangen war. Die Zahl der Todesfälle an einem Tag ging dagegen leicht zurück. Nach Angaben der Johns Hopkins Universität vom Mittwochmorgen lag die Zahl der registrierten Infektionen in Deutschland bei 107.663, das sind 4.288 mehr als am Tag zuvor. Deutschland ist damit das Land mit den fünftmeisten Infektionen weltweit.
Am vergangenen Freitag hatte die Zahl der Neuinfektionen in Deutschland mit 6.813 Fällen einen vorläufigen Höhepunkt erreicht, an den darauffolgenden Tagen war sie jeweils zurückgegangen und lag am Dienstag bei 3.252. Nach Angaben der Universität sind in Deutschland seit Beginn der Krise bislang 2.016 Patienten verstorben. Die Zahl stieg damit in den vorangegangenen 24 Stunden um 206 Opfer. Am Dienstag wurden mit 226 die bislang meisten Todesfälle innerhalb eines Tages registriert. Die Zahl der Genesenen wurde mit 36.081 unverändert gegenüber dem Vortag angegeben.

dpa

Südkorea verschärft erneut Einreisebestimmungen

04:34
08.04.2020
Aus Sorge vor einer Zunahme importierter Fälle von Corona-Infektionen will Südkorea die Einreisebestimmungen weiter verschärfen. Premierminister Chung Sye Kyun kündigte am Mittwoch an, sogenannte Visa-Waiver-Programme mit Ländern für ein visumfreies Reisen würden vorläufig auf Eis gelegt. Auch sollen keine neuen Visa für Staatsbürger aus den Ländern ausgestellt werden, die wegen der Pandemie die Einreise von Besuchern aus Südkorea verbieten. Eine formale Entscheidung darüber sollte später bekanntgegeben werden.
Die Zahl der täglich erfassten Neuinfektionen mit Sars-CoV-2 in Südkorea ist in den vergangenen Wochen stark zurückgegangen. Sorgen bereitet den Behörden jedoch weiter neben lokalen Häufungen von Fällen der Zustrom von ankommenden Passagieren aus dem Ausland, die mit dem Virus infiziert sind. Die Mehrheit von ihnen sind allerdings Südkoreaner, die aus Angst vor einer Ansteckung aus Ländern zurückkehren, in denen sich das Virus rasch ausbreitet. Alle Ankommenden aus den USA und Europa müssen sich in zweiwöchige Quarantäne begeben.
Als „positives Signal“ werteten die Gesundheitsbehörden unterdessen, dass die Zahl der Neuinfektionen im Land drei Tage nacheinander bei nur etwa 50 gelegen habe. Am Dienstag seien 53 Fälle hinzugekommen, nach jeweils 47 an den beiden Tagen davor. Die Gesamtzahl stieg auf 10 384. Die Zahl der Todesopfer in Verbindung mit Covid-19 kletterte um acht auf 200. In Südkorea hatte sich bereits im März nach dem Höhepunkt Ende Februar mit mehr als 900 Infektionsnachweisen innerhalb eines Tags ein deutlicher Abwärtstrend eingestellt. Das Land gilt wegen seines konsequenten Testprogramms mittlerweile als Vorbild für die Bekämpfung des Coronavirus.

dpa