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Formel 1 muss auch Rennen in Kanada verschieben

19:00
07.04.2020
Die Formel 1 kann wegen der Corona-Pandemie nicht wie geplant Mitte Juni in Kanada fahren. Die Veranstalter des für den 14. Juni angesetzten Rennens in Montréal gaben am Dienstag die Verschiebung des Grand Prix auf unbestimmte Zeit bekannt. Damit kann auch das neunte der ursprünglich 22 Rennen dieser Saison nicht wie vorgesehen stattfinden. Zuvor waren bereits die WM-Läufe in Australien, Bahrain, Vietnam, China, den Niederlanden, Spanien, Monaco und Aserbaidschan abgesagt oder verlegt worden.

Die Verschiebung sei den Organisatoren nicht leicht gefallen, hieß es. Die Vorgaben der Gesundheitsexperten und der Politik ließen jedoch keine andere Entscheidung zu. "Wir freuen uns immer darauf, in die tolle Stadt Montréal zu reisen. Jetzt müssen wir darauf ein wenig länger warten, aber wenn wir später dieses Jahr kommen, werden wir eine großartige Show zeigen", sagte Formel-1-Chef Chase Carey.

dpa

US-Senat will Konjunkturprogramm um 200 Milliarden Dollar aufstocken

17:24
07.04.2020
Das riesige US-Konjunkturpaket soll dem rebublikanischen Senator Marco Rubio zufolge nochmals um 200 bis 250 Milliarden US-Dollar aufgestockt werden. Die für kleinere und mittlere Unternehmen vorhergesehene Kreditsumme von rund 350 Milliarden Dollar müsse wegen großer Nachfrage rasch aufgestockt werden, erklärte der Senator aus Florida am Dienstag. Die Kredite können bei Erfüllung bestimmter Bedingungen nach einer gewissen Zeit erlassen werden. Damit sollen in den Firmen möglichst viele Jobs erhalten bleiben.

Der republikanische Mehrheitsführer im Senat, Mitch McConnell, erklärte, er wolle mit den Demokraten zusammenarbeiten, um die Erhöhung möglichst schnell auf den Weg zu bringen. Er hoffe, eine Verabschiedung werde bereits am Donnerstag möglich sein. Dann müsste noch das Repräsentantenhaus zustimmen.

US-Finanzminister Steven Mnuchin und Präsident Donald Trump hatten bereits signalisiert, dass sie bereit seien, das Parlament um zusätzliche Mittel zu bitten, falls das ursprüngliche Konjunkturpaket in Höhe von rund 2,2 Billionen Dollar nicht ausreichen sollte.

In den USA gab es bis Dienstagmittag rund 380.000 bekannte Infektionen mit dem neuartigen Erreger Sars-CoV-2. Mehr als 11.000 Menschen sind infolge der vom Virus verursachten Lungenkrankheit Covid-19 gestorben, wie Daten der Universität Johns Hopkins zeigten. Die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe sind seit Mitte März in die Höhe geschnellt - innerhalb von nur zwei Wochen meldeten sich knapp 10 Millionen Amerikaner arbeitslos. Die Wirtschaft befindet sich im Sinkflug.

dpa