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Gaststättenverband Horesca fordert Ausweitung der Hilfsmaßnahmen

16:37
07.04.2020
Am 16. März mussten in Luxemburg sämtliche Restaurants und Gaststätten ihre Türen für ihre Kunden schließen. Nun, rund drei Wochen später, zieht der Gaststättenverband Horesca ein erstes Fazit. Es fällt ernüchternd aus. 

"Eine große Anzahl an Unternehmen stecken in schwerwiegenden finanziellen Schwierigkeiten", so die Horesca in einer Mitteilung am Dienstag. Die Einnahmen bleiben aus, die laufenden Kosten bleibend jedoch bestehen - und Besserung sei noch nicht in Sicht. 
"Die Gefahr der Verschuldung ist greifbar und kann zu definitiven Schließungen führen, ob während oder nach der Krise."

Maßnahmen wie beispielsweise die Kurzarbeit oder rückzahlbare Hilfen hätten zwar zu einer gewissen Entlastung im Gastronomiesektor geführt, jedoch sei die allgemeine Situation nach wie vor sehr besorgniserregend. Wenn die Hilfen später zurückgezahlt werden müssen, werde das die finanziellen Probleme der Unternehmen nicht lösen, sondern lediglich verzögern.

Aus diesem Grund fordert der Gastronomieverband nicht rückzahlbare Soforthilfen für kleine und mittlere Betriebe, die der Größe des Unternehmens angepasst werden sollen. Auch sei es wichtig die Kurzarbeit auch nach der Krise wo nötig vorübergehend beizubehalten.

Sarah Cames

127 weitere Infektionsfälle in Luxemburg

15:40
07.04.2020

Wie aus den neuesten Zahlen des Gesundheitsministeriums hervorgeht, kommt das Land am Dienstagnachmittag  auf 2970 positiv getestete Personen. Das sind 127 mehr als am Montag.  50,27 Prozent sind männlichen Geschlechts, 49,73 Prozent sind Frauen.

In den vergangenen 24 Stunden haben zudem drei Menschen den Kampf gegen Covid-19 verloren, womit das Land seit Beginn der Krise 44 Tote im Zusammenhang mit dem Corona-Virus zu beklagen hat.

Insgesamt sind am Montag 231 Menschen wegen Covid-19 hospitalisiert. 196 Krankenhauspatienten liegen auf der Normalstation, bei 35 war eine Verlegung in die Intensivpflege notwendig. Mit den zehn Patienten aus dem französischen Grand Est werden in Luxemburg also 45 Kranke in Intensivstationen versorgt.

Bislang wurden im Großherzogtum 25.702  Menschen getestet, wovon 21.209 in Luxemburg wohnen und 4493 nicht ansässig sind.

Teddy Jaans