Letztes Update:
20200519144319

Die Risikozonen aus Luxemburger Sicht

12:40
11.03.2020
Als Risikogebiete gelten für die Direction de la santé jene Gebiete oder Regionen, in denen eine gemeinschaftsweite Übertragung von SARS-CoV-2 festgestellt wurde, d. h., in denen das Virus in der Population zirkuliert.

ASIEN
China (Festland, Hong Kong, Macau), Singapur, Japan, Südkorea

MITTLERER OSTEN
Iran

EUROPA
Italien: Lombardei, Venetien, Emilia-Romagna, Piemont und Südtirol

Frankreich: Oise, Haut-Rhin

Deutschland: Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg

Quelle: gouvernement.lu, Stand Mittwoch 13.45 Uhr

Jörg Tschürtz

Lothringen und Elsass als Risikogebiete eingestuft

12:39
11.03.2020
Das Robert Koch-Institut (RKI) in Berlin stuft die teilweise an Luxemburg grenzenden ostfranzösischen Gebiete Elsass und Lothringen als Coronavirus-Risikogebiet ein. Auch die Region Champagne-Ardenne, die eine Grenze mit Belgien teilt, gelte als Risikogebiet, gab das RKI am Mittwoch auf seiner Homepage bekannt. Die drei Gebiete bilden zusammen die Region Grand Est. Sie grenzt an Deutschland, Belgien, die Schweiz und Luxemburg.

Risikogebiete sind nach RKI-Angaben Gegenden, in denen eine fortgesetzte Virus-Übertragung von Mensch zu Mensch vermutet werden kann. Das Institut hatte am Dienstag ganz Italien zum Risiko-Gebiet erklärt. Schon länger gilt diese RKI-Einstufung für Provinzen in China und Südkorea sowie den Iran.

Besonders betroffen von der Epidemie ist das südelsässische Département Haut-Rhin. Rund 46.000 Berufstätige pendeln täglich aus dem gesamten Elsass ins benachbarte Deutschland zur Arbeit, in der Gegenrichtung sind es 2000.

dpa