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Ein fast menschenleerer Time Square am 3. April. Foto: AFP/Angela Weiss

New York vor entscheidender Woche

09:12
04.04.2020
In der Corona-Krise steht New York nach Einschätzung von Bürgermeister Bill de Blasio vor einer entscheidenden Woche. Die Situation in den Krankenhäusern werde sich in der kommenden Woche zuspitzen, sagte de Blasio bei einer Pressekonferenz in der Nacht zum Samstag. „Wir werden einen riesigen Schwall erleben.“ Der Sonntag sei „ein entscheidender Moment, an dem wir ausgestattet und vorbereitet sein müssen, für den sehr schwierigen Kampf, den wir vor uns haben“.

Den Krankenhäusern der Stadt fehle es derzeit vor allem an Personal und Beatmungsgeräten, die Beschaffung sei ein Wettlauf gegen die Zeit. „In der modernen Geschichte unser Stadt ist es fast unvorstellbar - aber ich glaube, dass wir es schaffen können, wenn wir die Hilfe bekommen, die wir brauchen.“

Der US-Bundesstaat New York, in dem die gleichnamige Millionenmetropole liegt, gilt als eines der Zentren der Corona-Pandemie in den USA, auch weil dort derzeit deutlich mehr getestet wird als in anderen Bundesstaaten. Mehr als 100.000 Menschen in New York haben sich bereits mit dem Virus infiziert, wie Gouverneur Andrew Cuomo am Freitag mitteilte. Rund die Hälfte dieser Fälle wird aus der größten Stadt des Staates, der gleichnamigen Millionenmetropole New York, gemeldet.

Jörg Tschürtz

FC Bayern reduziert Gehälter

09:12
04.04.2020
Der Gehaltsverzicht der Fußball-Profis und der Vereinsführung des FC Bayern München wegen der Corona-Krise gilt zunächst für den laufenden Monat. Das berichtete Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge im „Bild“-Interview (Samstag): „Die Spieler und die Führung verzichten erstmal im April auf 20 Prozent. Mit dem Geld ist gewährleistet, dass kein normaler Angestellter beim FC Bayern weniger Netto in der Tasche hat.“

Sollte die Spielpause der Bundesliga wegen der Virus-Pandemie länger dauern, „werden wir uns mit unserem Spielerrat Ende des Monats zusammensetzen und besprechen, wie es weitergeht“, kündigte Rummenigge (64) an. Die Mitgliederversammlung der Deutschen Fußball Liga (DFL) hatte in dieser Woche beschlossen, dass der Spielbetrieb in der Bundesliga mindestens bis zum 30. April ausgesetzt bleibt.

Jörg Tschürtz