Mit einem Hungerstreik wollen Strafgefangene in der Haftanstalt in Schrassig auf ihre Situation in Zusammenhang mit der Corona-Pandemie hinweisen und Haft-Unterbrechungen oder vorzeitige Entlassungen durchsetzen. Am Wochenende hatte ein Häftling mit einem Video in den sozialen Netzwerken auf die Forderungen aufmerksam gemacht. Er sprach von einer friedlichen Bewegung.
Derzeit seien noch rund 20 von anfangs gut 40 Insassen im Hungerstreik, sagte der Direktor Gefängnisverwaltung. Sie hätten gelesen, dass wegen der Corona-Krise manche Gefängnisse bestimmten Häftlingen Haft-Unterbrechungen gewähren wollten. „Und das möchten sie auch haben“, sagte Legil.