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20200519144319

Mehr als 2800 Corona-Infektionen und 22 Tote in Rheinland-Pfalz

12:23
31.03.2020
Die Zahl der Corona-Infektionen in Rheinland-Pfalz ist bis Dienstag um 5,7 Prozent auf 2839 gestiegen, wie das Gesundheitsministerium in Mainz mitteilte. Das ist etwa die gleiche Steigerung wie am Vortag mit 5,5 Prozent. Vor einer Woche war die Zahl der Fälle von Montag auf Dienstag noch um 15,2 Prozent hochgeschnellt. Aussagen über einen längerfristigen Trend können allerdings erst nach mehreren Tagen getroffen werden.

Bisher starben 22 Menschen in Rheinland-Pfalz an der durch das Virus verursachten Krankheit Covid-19, drei mehr als am Vortag gemeldet wurden. Darunter waren fünf in der Stadt Koblenz und jeweils zwei in den Landkreisen Neuwied, Westerwald, Rhein-Lahn und Bad Dürkheim.

Der Landkreis Mayen-Koblenz zählte weiter die meisten Infektionen mit dem Virus Sars-CoV-2 - allein dort wurden bis Dienstag 233 Fälle registriert. Danach folgen die Stadt Mainz (187) und der Kreis Bad Dürkheim (170).

Teddy Jaans

Italiens Wirtschaft rechnet mit Einbruch um 6 Prozent

12:04
31.03.2020
Die Wirtschaft in dem besonders hart von der Corona-Pandemie getroffenen Italien könnte in diesem Jahr nach Schätzung des größten Arbeitgeberverbandes Confindustria um 6 Prozent einbrechen. Niemals zuvor in der Geschichte des Landes habe man sich einer Gesundheits-, Sozial- und Wirtschaftskrise diesen Ausmaßes gegenüber gesehen, teilte Confindustria am Dienstag mit. Der Verband forderte Italiens Regierung und die EU auf, Instrumente wie etwa Eurobonds aufzulegen, um die Folgen für die Wirtschaft abzufedern.

Teddy Jaans

EU-Kommission überprüft Notstandsbestimmungen

11:43
31.03.2020
EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat Notstandsgesetze wie das in Ungarn deutlich zurückgewiesen - ohne Budapest jedoch beim Namen zu nennen. „Alle Notstandsmaßnahmen müssen auf das, was notwendig ist, begrenzt und streng verhältnismäßig sein. Sie dürfen nicht unbegrenzt dauern“, sagte die Politikerin am Dienstag in Brüssel. Die EU-Kommission werde die Notstandsgesetze der EU-Staaten in der Corona-Krise genau prüfen.

Der rechtsnationale ungarische Ministerpräsident Viktor Orban hatte sich am Montag vom ungarischen Parlament mit umfassenden Sondervollmachten gegen die Corona-Pandemie ausstatten lassen. Ein Notstandsgesetz ermöglicht es ihm, ohne zeitliche Befristung auf dem Verordnungsweg zu regieren. Weitere Bestimmungen beinhalten, dass während des Pandemie-Notstands keine Wahlen und Referenden stattfinden dürfen.

Teddy Jaans