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ArcelorMittal fährt weltweite Produktion herunter

07:29
31.03.2020
Nachdem der Industriegigant ArcelorMittal am 19. März bereits angekündigt hatte, die Produktion in Europa - darunter in den drei luxemburgischen Werken in Belval, Differdingen und Rodange - herunterzufahren, werden diese Maßnahmen nun auch global ausgeweitet.

"Die globale Ausbreitung von Covid-19 und die Eindämmungsmaßnahmen, die Regierungen weltweit treffen, haben einen negativen Impakt auf unsere wirtschaftliche Aktivität und unsere industriellen Lieferketten. Wir sehen daher bereits einen erheblichen Rückgang in unseren industriellen Aktivitäten in vielen, wenn nicht sogar allen Märkten, auf denen wir präsent sind", so der Konzern in einer Mittelung.

Man werde die Produktion in verschiedenen Ländern daher herunterfahren oder sogar zeitweise komplett stoppen, abhängig von der regionalen Nachfrage und den Anforderungen der jeweiligen Regierungen. Anders in Luxemburg: Dort wurde der Betrieb in fünf Werken seit Montag in Etappen wieder aufgenommen.

In anderen Bereichen baut der Konzern jedoch derzeit aus: ArcelorMittal testet derzeit den Prototypen eines Beatmungsgerätes, der im 3D-Drucker hergestellt werden kann. Der Prototyp werde demnächst in Krankenhäusern getestet. Sollten die Tests erfolgreich verlaufen, werde das Unternehmen seine Kapazitäten ausbauen um die Beatmungsgeräte weltweit möglichst zeitnah anbieten zu können.

Sarah Cames