Letztes Update:
20200519144319

Dänemark erwägt Ende von Corona-Maßnahmen nach Ostern

15:57
30.03.2020
Dänemark könnte bereits Mitte April schrittweise von seinen strikten Maßnahmen gegen das neuartige Coronavirus abrücken. Wenn sich die positive Entwicklung fortsetze und die Dänen in den nächsten beiden Wochen weiter so vernünftig gegen die Ausbreitung des Virus vorgingen wie bisher, werde die Regierung das Land nach Ostern kontrolliert und Schritt für Schritt wieder öffnen, sagte Ministerpräsidentin Mette Frederiksen am Montag auf einer Pressekonferenz in Kopenhagen.

Jörg Tschürtz

Achtung, Betrüger

15:47
30.03.2020
Betrüger machen auch in Corona-Zeiten keine Pause. So versuchten Unehrliche am Wochenende an gesperrten Grenzübergängen zwischen Deutschland und Luxemburg Geld zu machen.

Mehr dazu im Artikel.

Jörg Tschürtz

WHO gegen allgemeines Mundschutztragen

15:45
30.03.2020
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) sieht im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus keinen Nutzen im allgemeinen Mundschutztragen. Es gebe keinerlei Anzeichen dafür, dass damit etwas gewonnen wäre, sagte der WHO-Nothilfedirektor Michael Ryan am Montag in Genf. Vielmehr gebe es zusätzliche Risiken, wenn Menschen die Masken falsch abnehmen und sich dabei womöglich infizieren. „Unser Rat: wir raten davon ab, Mundschutz zu tragen, wenn man nicht selbst krank ist“, sagte Ryan.

Österreich hatte am Montag angekündigt, Mundschutz beim Einkaufen zur Pflicht zu machen. Die Masken sollen an den Eingängen der Läden ausgeteilt werden. Bei dem Mund-Nasen-Schutz handele es sich nicht um die hochwertigen Masken, die das Gesundheitspersonal benötigt. Auch Tschechien hat einen Mundschutz-Zwang in der Öffentlichkeit eingeführt.

Jörg Tschürtz

Auf der Suche nach der Corona-Dunkelziffer

15:43
30.03.2020
Mit Stichprobentests bei 2.000 Bürgern will Österreich der Dunkelziffer bei den Corona-Infizierten auf die Spur kommen. „Diese Tests sind wichtig, um Licht in die Datensituation zu bringen“, sagte Forschungsminister Heiz Faßmann am Montag. Derzeit sei nur die Zahl der Neuinfizierten bekannt, man habe aber keine Information über die genaue Verbreitung des Virus. Die Auswahl der Bürger sei repräsentativ. Sie würden vorab durch einen Brief und einen Anruf informiert. Der fällige Test durch einen Abstrich würde von Mitarbeitern des Roten Kreuzes in der Wohnung der ausgewählten Männer, Frauen und Kinder gemacht.

Mit ersten Tests sei ab Mittwoch zu rechnen, mit einem Ende der Stichprobe am Freitag. Dann erfolge die Auswertung. Nach Island gehöre Österreich zu den ersten Ländern, die einen solchen Schritt gingen. Die Tests sollen laut Faßmann in regelmäßigem Abstand wiederholt werden, um auch die Veränderungen zu erheben.

Auch Luxemburg hatte in der Vorwoche angekündigt, stichprobenartig zu ermitteln, in wieweit die Bevölkerung gegen das Virus immunisiert ist.

Jörg Tschürtz