Letztes Update:
20200519144319

Easyjet lässt komplette Flotte am Boden

07:33
30.03.2020
Die britische Fluggesellschaft Easyjet lässt wegen der Corona-Pandemie seit Montag ihre gesamte Flotte am Boden. Bereits zuvor hatte die Airline ihren Flugverkehr infolge der Grenzschließungen und Reisebeschränkungen stark eingeschränkt. Easyjet führte nach eigenen Angaben bis Sonntag noch über 650 Rückführungsflüge durch und brachte mehr als 45 000 Kunden nach Hause. „Wir werden weiterhin mit Regierungsbehörden zusammenarbeiten, um zusätzliche Rückführungsflüge nach Bedarf durchzuführen“, teilte das Unternehmen mit. Wann die kommerziellen Flüge wieder aufgenommen werden können, sei noch nicht absehbar.

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RGTR verschiebt Reorganisation

06:59
30.03.2020
Die für den 9. Mai geplante Reorganisation des RGTR-Busnetzes wird wegen der Pandemie auf September verschoben.
Auch die für September 2021 geplante Restrukturierung verzögert sich um vier Monate.

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Paul Junck ist Präsident der Krankenhausvereinigung FHL. Foto: Chris Karaba

Materiallieferungen am Sonntag

06:29
30.03.2020
Der Präsident der Spitalsvereinigung, Paul Junck, sieht die luxemburger Krankenhäuser in Sachen Corona gut aufgestellt. "Die schnelle Reaktion der Regierung und die Ausgangssperren haben uns Zeit gegeben und ich kann somit sagen, dass die Krankenhäuser derzeit gut aufgestellt sind".

Generell sei das Gesundheitswesen in Luxemburg solide aufgebaut, trotzdem sollten die Menschen sich weiter strikt an die Auflagen halten und zuhause bleiben, um ein sprunghaftes Ansteigen der Infektionszahlen zu verhindern, so Junck am Montagmorgen auf RTL. Die Lage bleibe ernst, trotz aller zusätzlichen Kapazitäten.
Am Sonntag haben die Krankenhäuser über die Krisenzelle Schutzanzüge, Masken und Brillen geliefert bekommen. Dennoch bleibe der diesbezügliche Markt derzeit sehr unberechenbar und man könne zum Teil von "Wildwest-Methoden" sprechen.

Derzeit sind 25 Menschen in akuter Behandlungen, die Maximalkapazitäten könnten auf 300 Betten aufgestockt werden. Aktuell arbeite man daran, die Organisation des Krankenhauspersonals komplett umzukrempeln, man versuche beispielsweise Menschen von einer Halbzeitbeschäftigung in Vollzeit zu nehmen.

Der Druck auf das Pflegepersonal bleibe groß, allerdings seien die Kräfte gut geschult und auch gewohnt, unter Stress zu arbeiten. Ihnen gebühre aktuell ein großer Dank und Respekt, auf eventuelle Prämien angesprochen, meinte Junck, zum aktuellen Zeitpunkt sei es noch zu früh, um über finanzielle Aspekte zu sprechen
Innerhalb des Personals seien die Infektionsraten überschaubar und hätten bislang keinen Impakt auf den Betrieb, so Junck.

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