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Gramegna: "Wir haben den präzisesten Plan in Europa"

11:29
28.03.2020
Finanzminister Pierre Gramegna hat sich bei RTL-Radio zuversichtlich zum Zustand der Luxemburger Staatsfinanzen während der Corona-Krise geäußert. Es gebe keinen Grund zur Panik, so der Minister, aber: "Es wird teuer." Die Regierung sei bemüht, die Liquidität von Firmen und Privateprsonen so weit wie möglich aufrechztuerhalten, "damit der Motor läuft".  Luxemburg sei mit seinem "präzisesten Plan in Europa" und seinen Soforthilfen von 1,7 Milliarden Euro aber gut aufgestellt. Gramegna rief innerhalb der Europäischen Union auch zu Solidarität auf. 

HIER geht's zum ausführlichen Artikel.

Tom Rüdell

Spanien meldet 832 Tote in 24 Stunden

11:25
28.03.2020
In Spanien ist die Lage weiter sehr ernst. Das Gesundheitsministerium meldet innerhalb von 24 Stunden 832 Todesfälle, die auf das Corona-Virus zurückgehen. Wie in Italien wird das Militär beim Transport der Leichen helfen. Wegen der vielen Todesopfer war zuletzt bereits die Eishalle in Madrid zum Leichenhaus umfunktioniert worden.

 Insgesamt kletterte die Zahl der Opfer seit Freitag auf knapp 5700. Auch die Zahl der Infizierten stieg weiter an und lag am Samstagmittag bei rund 72 000, etwa 8000 mehr als am Vortag. Jedoch hält sich damit der prozentuale Anstieg seit Tagen relativ niedrig.

Mehr als 12 000 Menschen sind bereits wieder gesund.

Die Regierung hat den Alarmzustand und die strenge Ausgangssperre um weitere zwei Wochen bis zum 11. April verlängert. Spanien ist nach Italien das am schwersten von der Krise betroffene Land Europas.

Tom Rüdell