Letztes Update:
20200519144319

25. Jahre Schengen: Asselborn ruft dazu auf, "Freiheiten zu erhalten"

18:30
25.03.2020
Außenminister Jean Asselborn hat am Mittwoch anlässlich des 25. Jahrestags der Unterzeichung der Schengen-Verträge in einer Erklärung dazu aufgerufen, das "Symbol unserer Union als auch unserer Freiheiten" angesichts der Bedrohung durch die Covid-19-Pandemie  zu verteidigen. Darin heißt es unter Anderem:

"In diesen schwierigen Zeiten tut Luxemburg alles was in seiner Macht steht, um die Durchreise von Grenzgängern zu erleichtern und den weiteren Transport von Grundgütern des täglichen Bedarfs zu gewährleisten. Heute hängt das Leben vieler unserer Bürger von der ungehinderten Durchreise von Arbeitnehmern, zurückkehrenden Bürgern, lebensnotwendigen medizinischen Gütern und elementaren Gütern des täglichen Bedarfs ab. Mehr denn je brauchen wir Solidarität. Die Regeln des Schengen-Raums bilden den Rahmen für eine Zusammenarbeit, die es uns ermöglicht, gemeinsam die beispiellose Herausforderung dieser Pandemie zu bewältigen."

Weitere Pressekonferenz am Donnerstag

18:17
25.03.2020
Am Donnerstag, 11 Uhr, wird Gesundheitsministerin Paulette Lenert gemeinsam mit Vertretern aus dem Gesundheitssektor (CNS, Santé, CHL) bei einer Pressekonferenz weitere Fragen zur aktuellen Situation in Zusammenhang mit dem Corona-Virus beantworten.

Das LW berichtet natürlich live.

Jörg Tschürtz

Das Wichtigste zusammengefasst

17:59
25.03.2020
Die Luxemburger Regierung hat für Unternehmen, die unter den Folgen der Corona-Krise leiden, ein beispielloses Hilfsprogramm auf die Beine gestellt. Die Minister Pierre Gramegna (Finanzen), Franz Fayot (Wirtschaft) und Lex Delles (Mittelstand) gaben am Mittwochabend Details dazu bekannt.

Das Hilfspaket sieht direkte und indirekte Maßnahmen in Höhe von insgesamt 8,8 Milliarden Euro vor. Dazu zählen:

  • Kurzarbeit: Angestellte bekommen 80 Prozent ihres Lohns vom Staat weiter bezahlt, auch Vorauszahlungen sind nun möglich
  • Kleine Betriebe können 5.000 Euro Soforthilfe beantragen
  • Für kleine und mittlere Unternehmen sowie Freiberufler sind weitere Liquiditätshilfen vorgesehen
  • Mehrere Banken gewähren einen Zahlungsaufschub bei bestehenden Darlehen
  • Kreditgarantien für kleine, mittlere und große Unternehmen - der Staat springt bei neuen Krediten für maximal sechs Jahre als Bürge ein
  • Steuerstundungen und Zahlungsaufschub bei Sozialabgaben
  • Aussetzung von Zwangsvollstreckungen bei gewerblichen und privaten Mietverhältnissen
Details werden auf gov.lu und guichet.lu veröffentlicht.

Jörg Tschürtz