Letztes Update:
20200519144319

Prinz Charles positiv auf Coronavirus getestet

11:06
25.03.2020
Der britische Thronfolger Prinz Charles (71) ist positiv auf das neuartige Coronavirus getestet worden. Das teilte der Palast am Mittwoch mit. Er habe nur milde Symptome und sei ansonsten bei guter Gesundheit, hieß es weiter.

dpa

Union des propriétaires: Vorerst keine Mietverzichte

13:01
25.03.2020
Derzeit empfiehlt die Eigentümerverband ihren Mitgliedern noch nicht, auf ihre Miete zu verzichten. Das erklärte Georges Krieger, der Präsident der Union des propriétaires, im Radio 100,7.

Einige Gemeinden, wie Luxemburg-Stadt, Esch/Alzette, Düdelingen, Ettelbrück und jüngst Bartringen, verzichten derzeit bereits auf Mietzahlungen von Unternehmen, die in Lokalitäten der Gemeinde untergebracht sind.

Dies sei im privaten Bereich derzeit jedoch noch nicht nötig: Für den Monat März seien die Mieten gezahlt worden. Sollte sich die aktuelle Situation jedoch länger hinstrecken, empfiehlt die Vereinigung ihren Mitgliedern Flexibilität im Umgang mit Unternehmen, die Liquiditätsprobleme haben. 

Sarah Cames

Afghanistan befürchtet mehr als 110.000 Corona-Tote

11:29
25.03.2020
In Afghanistan könnten nach Schätzungen des Gesundheitsministeriums schlimmstenfalls mehr als 110.000 Menschen an den Folgen des Coronavirus sterben. Die Zahl gehe auf eine Berechnung eines Worst-Case-Szenarios zurück, sagte Wahidullah Mayar, Sprecher des Ministeriums am Mittwoch während einer Pressekonferenz. Seit Wochen warnen Hilfsorganisationen vor dem Grenzverkehr im Westen Afghanistans, weil das Nachbarland Iran besonders schwer von der Corona-Pandemie betroffen ist.

Derzeit gibt es in Afghanistan 80 bestätigte Infektionen mit Sars-CoV-2. Im Vergleich zum Vortag stiegen die Zahlen in der Provinz Herat sprunghaft an. Dort war am Dienstag wegen der Corona-Krise eine Ausgangssperre während des Tages angeordnet worden. Auch in zwei weiteren Provinzen an der Grenze zum Iran seien Ausgangssperren für die Tageszeit verhängt worden.

In den nächsten sechs Monaten könnten mindestens 25 Millionen Afghanen mit dem Virus infiziert werden, sagte Mayar weiter. Das Gesundheitsministerium befürchtet, dass etwa 700.000 Menschen in Krankenhäusern behandelt werden müssten.

dpa