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20200519144319

Flüchtlingskinder sollen aus Griechenland nach Luxemburg übersiedeln

21:52
24.03.2020
Wegen der Corona-Krise kommt es zu Verzögerungen bei der Umsiedlung von mindestens 1600 unbegleiteten Kindern aus griechischen Lagern in aufnahmebereite europäische Länder.

Außenminister Jean Asselborn betonte am Dienstagabend auf Facebook, dass man sich weiter bemühe, elf Kinder aus den griechischen Flüchtlingscamps nach Luxemburg zu holen. Es seien aber noch Abklärungen mit den griechischen Behörden und dem UNHCR notwendig. "Mir kréien dat hin, och wa mer elo nach e wéineg Zäit brauchen", schrieb Asselborn auch in Richtung von Luxemburger Künstlern, die die Regierung zum Handeln aufgefordert hatten.

Caritas-Präsidentin Marie-Josée Jacobs habe angeboten, die elf Minderjährigen, die vorwiegend aus Syrien stammen, in einem Haus außerhalb einer Asylunterkunft unterzubringen.

Die Lager auf den Ägäis-Inseln sind völlig überfüllt, die Menschen leben dort unter verheerenden Bedingungen. Ein Sprecher der EU-Kommission hatte am Freitag erklärt, dass es erhöhte gesundheitliche Anforderungen gebe und sichergestellt werden müsse, dass niemand reise, der bereits mit dem Corona-Virus infiziert sei.

Jörg Tschürtz

Frankreich: Mehr als 1.000 CoV-Tote

20:07
24.03.2020
Die Covid-19-Pandemie hat in Frankreich bereits über 1.000 Opfer gefordert. Es starben 1.100 Menschen in Krankenhäusern, das waren 240 mehr als noch am Vortag, wie Gesundheitsdirektor Jérôme Salomon am Dienstagabend in Paris mitteilte.

In Frankreich steckten sich bisher rund 22.300 Menschen mit dem neuartigen Corona-Virus Sars-CoV-2 an, das waren über 2400 mehr als noch am Vortag. 

Die Epidemie breitet sich nach den Worten Salomons weiter schnell aus. Er kündigte an, dass ein Hochgeschwindigkeitszug TGV mit ärztlicher Ausstattung rund 20 Patienten von Straßburg nach Westfrankreich bringen solle. Das Elsass ist besonders von der Pandemie betroffen. 

Jörg Tschürtz