Am Montag veröffentliche die Regierung einige Ratschläge dazu, wie man die Zeit in der Isolation am besten strukturiert.
Auf offizielle Mitteilungen achten:
- Informationen bevorzugt aus amtlichen Quellen beziehen
- Über die neuesten Hygiene- und Ausgangsregeln auf dem Laufenden bleiben
- Nicht ununterbrochen die neuesten Nachrichten verfolgen
- Nicht allem glauben, was man in den sozialen Medien liest
Den Tag planen:
- Haushaltsaufgaben unter den Mitbewohnern des Haushalts aufteilen
- Eine feste Tagesstruktur finden
Aktiv bleiben:
- Essens- und Arbeitszeiten festlegen
- In Bewegung bleiben (spielen, kochen, tanzen, aufräumen)
- Neue Projekte in Angriff nehmen (z.B. eine neue Sprache lernen)
- Pläne für die Zukunft schmieden
Auf sich achten:
- Nicht den ganzen Tag im Schlafanzug bleiben
- Hände häufig waschen, vor allem, nachdem man vor die Tür war
- Einzeln Sport treiben
- Gesund Essen
Umgang mit dem Umfeld:
- Sicherheitsabstand zu anderen einhalten
- Nicht nur vor dem Bildschirm sitzen
- Nicht an Veranstaltungen teilnehmen
Die Kommunikation zu anderen aufrechterhalten:
- Regelmäßig mit Freunden und der Familie telefonieren
- Auf die Bedürfnisse anderer achten
- Hilfsbedürftigen Personen Hilfe anbieten
Gemütszustand im Auge behalten:
- Angst, Freude und Einsamkeit aktiv wahrnehmen und akzeptieren
- Sich bewusst sein, dass man nicht alles kontrollieren kann
- Sich nicht schuldig fühlen, wenn man sein Tagesziel nicht erreicht
- Nach Hilfe fragen, wenn man sich überfordert fühlt
Wer sich überfordert fühlt, kann folgende Anlaufstellen kontaktieren:
- Kannerjugendtelefon: 116 111
- Elterntelefon: 26 64 05 55
- SOS Détresse: 45 45 45
Sarah Cames