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20200519144319

Luxemburg hilft Nachbarländern: Sieben schwerkranke Patienten aus Frankreich eingeflogen

14:23
22.03.2020
Luxemburg hat sich bereit erklärt, den Krankenhäusern in den extrem betroffenen Nachbarregionen unter die Arme zu greifen. Einstweilen sei man noch in der Lage, den einen oder anderen Patienten aus dem Ausland zu versorgen. Dies sieht Lenert als einen Akt europäischer Solidarität.

Wie der französische Generaldirektor des Gesundheitswesens, Jérôme Salomon, am Sonntagabend auf einer Pressekonferenz erklärte, habe sich Luxemburg bereiterklärt, sieben schwerkranke Corona-Patienten aus Frankreich, die ein Beatmungsgerät brauchen, aufzunehmen. Sie werden per Helikopter nach Luxemburg gebracht.

Das deutsche Bundesland Saarland nimmt 13 weitere Patienten aus Frankreich auf, die Schweiz zwei.

In Frankreich wurden bis Sonntagabend 16.018 Fälle gezählt, das Corona-Virus forderte 674 Todesopfer. Vor allem die an Luxemburg und Deutschland grenzende Region Grand Est ist schwer betroffen.

Teddy Jaans

Keine Hotspots

14:36
22.03.2020
Es gibt keine so genannten Hotspots in Luxemburg. Man habe keine regionalen Unterschiede bei der Infektionsdichte festgestellt. Zu Beginn habe es sich um Heimkehrer aus bestimmten Wintersportgebieten gehandelt, mittlerweile könne man schlicht und einfach sagen: "Das Virus ist in Luxemburg"

Teddy Jaans