Luxemburg hat sich bereit erklärt, den Krankenhäusern in den extrem betroffenen Nachbarregionen unter die Arme zu greifen. Einstweilen sei man noch in der Lage, den einen oder anderen Patienten aus dem Ausland zu versorgen. Dies sieht Lenert als einen Akt europäischer Solidarität.
Wie der französische Generaldirektor des Gesundheitswesens, Jérôme Salomon, am Sonntagabend auf einer Pressekonferenz erklärte, habe sich Luxemburg bereiterklärt, sieben schwerkranke Corona-Patienten aus Frankreich, die ein Beatmungsgerät brauchen, aufzunehmen. Sie werden per Helikopter nach Luxemburg gebracht.
Das deutsche Bundesland Saarland nimmt 13 weitere Patienten aus Frankreich auf, die Schweiz zwei.
In Frankreich wurden bis Sonntagabend 16.018 Fälle gezählt, das Corona-Virus forderte 674 Todesopfer. Vor allem die an Luxemburg und Deutschland grenzende Region Grand Est ist schwer betroffen.