Der Wirtschaftsminister hat sich am Freitag mit den EU-Kommissaren Thierry Breton und Margrethe Vestager in einer Videokonferenz getroffen und über mögliche EU-Maßnahmen gesprochen. "Wir brauchen eine kohärente Herangehensweise auf EU-Niveau", erklärte Fayot in seiner Pressekonferenz.
Man müsse sich gerade jetzt auf die Pfeiler der EU besinnen: der gemeinsame Binnenmarkt und gegenseitige Hilfe. Fayot gab sich allerdings zuversichtlich, dass man neue Maßnahmen finden werde, um die freie Bewegung von Gütern zu garantieren.
Dies sei vor allem für Luxemburg wichtig: "Die Hälfte unserer Arbeitnehmer kommen aus dem Ausland. Sie sind für unser System lebenswichtig."
Aber auch in Luxemburg werden Güter produziert, die man im Ausland braucht. Als Beispiel nannte Wirtschaftsminister Fayot einen Bestandteil in der Produktion von Virenschutzkleidung, der in Luxemburg hergestellt wird.