Letztes Update:
20200519144319

Congé pour raisons familiales nur in Notfällen beantragen

16:58
19.03.2020
In einigen Familien sei die Beantragung des Congé pour raisons familiales die einzige Möglichkeit, die Krise zu bewältigen. Dies solle allerdings eine absolut letzte Maßnahme bleiben, so der Minister für soziale Sicherheit Romain Schneider.

Bisher seien bereits 15.000 Anfragen eingegangen. Dadurch, dass die Schulen länger geschlossen bleiben als ursprünglich angedacht, verlängere sich auch die Gültigkeit der Anfrage. Wer bereits eine Anfrage eingesendet habe, müsse dies also nicht wiederholen, so Schneider.

Sarah Cames

Dan Kersch: Nur das beantragen, was man auch braucht

16:41
19.03.2020
"Alle diese Maßnahmen, die im Rahmen der Corona-Krise getroffen werden müssen, werden uns viel Geld kosten. Daher bitte ich sowohl Betriebe als auch Einzelpersonen darum, nur das anzufragen, was man auch wirklich braucht." Die Prozeduren zur Beantragung sollen erleichtert werden und Kurzarbeit soll in jedem Sektor angefragt werden können.

Die explodierenden Kosten beschrieb Kersch in einem Beispiel: "Wir haben für den Chômage partiel in unserem Budget 2020 insgesamt rund 11 Millionen vorgesehen. Wenn man allerdings nur die Baubranche für einen Monat in den Chômage partiel schicken würde, dann läge man bereits bei 150 Millionen." Davon wären rund 45.000 Arbeitnehmer betroffen.

Sarah Cames

Guy Wolff Arbeitsminister Dan Kersch bei einer Pressekonferenz am Donnerstagabend.

Arbeiter müssen EU-weit geschützt werden

16:23
19.03.2020
EU-Kommissar Nicolas Schmit sprach bei der Videokonferenz über die Notwendigkeit, Arbeitplätze EU-weit abzusichern.

"Bereits bestehende Arbeitsplätze müssen trotz Krise abgesichert sein", so auch Dan Kersch. "Das hängt allerdings auch stark mit dem Faktor Zeit zusammen. Betriebe müssen schnelle Hilfe bekommen."

"Arbeitnehmer müssen jeden Monat ihr Gehalt bekommen, das ist die wichtigste Aufgabe. Viele Menschen arbeiten gerade jetzt noch mehr als zuvor, gerade ihre Gehälter müssen abgesichert sein."

Sarah Cames