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Immer mehr Spielplätze und Parks schließen

10:15
17.03.2020
Verschiedene europäische Länder haben es in den vergangenen Tagen bereits vorgemacht, nun beschließen nun auch immer mehr luxemburgische Gemeinden, ihre Spielplätze zu schließen. 

Ein entsprechendes Schreiben veröffentlichte  zum Beispiel die Stadt Luxemburg am Dienstagmorgen: Bis auf Weiteres sind dort alle Spielplätze geschlossen und auch die Infobus-Stelle auf der Place d’Armes macht ihre Türen zu. Auf der Internetseite www.vdl.lu informiert die Stadt regelmäßig über neue Maßnahmen.

Auch die Stadt Düdelingen verkündete am Dienstagmorgen, dass alle Spiel- und Sportplätze bis auf Weiteres geschlossen bleiben. Der Wochenmarkt wird bis zum 26. März ausgesetzt. Die Dienststellen der Gemeinde funktionieren aktuell nur nach Terminvereinbarung.

Weitere Spiel- und Sportplatzschließungen gibt es unter anderem auch in den Gemeinden Beckerich, Mamer, Diekirch, Kehlen, Differdingen, Manternach, Strassen und Schüttringen. Die Gemeinde Grevenmacher teilte am Dienstag ebenfalls mit, dass alle Spielplätze, die Skatingpiste und der Schulhof bis auf Weiteres geschlossen sind. In der Gemeinde Hesperingen bleibt, neben allen Spiel- und Sportplätzen, auch das Oeko-Center geschlossen.

Das Gemeindesyndikat Syvicol veröffentlichte am Dienstag eine Empfehlung an alle Gemeinden, dem nachzuziehen und ebenfalls sämtliche Spielplätze und Sportstätten zu schließen.

Mehr zu dem Thema finden Sie hier.

Sarah Cames

Michèle Gantenbein Der Park in der Gemeinde Hesperingen ist seit Dienstag geschlossen.

Deutschland: Robert Koch-Institut stuft Gesundheitsrisiko als hoch ein

10:00
17.03.2020
Bisher stufte das Robert Koch-Institut (RKI) die Gefährdung für die deutsche Bevölkerung als "mäßig" ein, das änderte sich allerdings am Dienstagmorgen. Der RKI-Direktor Lothar Wieler erklärte in seiner täglichen Pressekonferenz, dass das Risiko in Deutschland nun als "hoch" eingeschätzt werde.

Als Grund gab er unter anderem rapide ansteigende Fallzahlen in Deutschland an. In den einzelnen Bundesländern verzeichneten die Gesundheitsbehörden bisher insgesamt 7232 Infektionsfälle, 17 Patienten sind an der Atemwegskrankheit verstorben.

Sarah Cames